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Grünes Licht für Parkplatz und Kinderbeauftragten

Lindhorst / Beschluss Grünes Licht für Parkplatz und Kinderbeauftragten

Der Gemeinderat Lindhorst hat – wie zu erwarten war – einige Empfehlungen der Fachausschüsse in Ratsbeschlüsse umgewandelt. Damit gab das Gremium grünes Licht für die „Park&Ride“-Anlage, den Kinderbeauftragten und die neue Zuschussreglung für Vereine.

Lindhorst (gus). Der Bauausschuss hatte sich in Vorbereitung der Ratssitzung bereits für die Realisierung der Parkplatzanlage am Bahnhof ausgesprochen, da mittlerweile sicher ist, dass zwei Drittel der Kosten mit Zuschüssen gedeckt werden können. Die Maßnahme ist auch umfangreichster investiver Bestandteil des Haushalts für 2012 (wir berichteten), der Ratsbeschluss war somit eher eine Formalie.

 Dasselbe gilt für die neue Regelung von Vereinszuschüssen. Der Finanzausschuss hatte dazu ein einhelliges Votum gefällt, dass abschließend der Rat bestätigte. Die neue Satzung sieht Zuschüsse von 100 Euro für 50-jährige Jubiläen vor, 150 Euro für 75-jähriges Bestehen, 250 Euro für 100-Jahrfeiern und 250 Euro für alle folgenden Jubiläen ab 125 Jahren vor.

 Damit ist der Beschluss von 1997 aufgehoben, wonach grundsätzlich keine solchen Zuwendungen zu gewähren waren, was seinerzeit mit den klammen Finanzen der Gemeinde begründet wurde. In den Folgejahren gab es allerdings immer wieder Ausnahmen, die das Veto de facto aushebelten.

 Der vom Kinder- und Jugendausschuss empfohlene Kinderbeauftragte wurde ebenfalls vom Rat durchgewinkt. Der Grünen-Ratsherr Matthias Hinse soll diesen Posten ausfüllen. Inhaltlich wollte Hinse nicht erneut auf den in der Umgebung einzigartigen Vorgang eingehen. Der ehrenamtliche Kinderbeauftragte soll als Schnittstelle zwischen Gemeinderat und Kindern beziehungsweise Jugendlichen fungieren.

 Auch Eltern sollen sich an Hinse wenden können, wenn sie Probleme haben, die in die Zuständigkeit des politischen Rats fallen. Ganz genau sind sich aber alle Beteiligten noch nicht im Klaren darüber, wie der Kinderbeauftragte agieren wird.

 Dies hatte Hinse bereits im Kindergartenausschuss eingeräumt. Er setzt darauf, das selbst erschaffene Netzwerk als Vorsitzender der Initiative „Wir für soziale Gerechtigkeit“ zu nutzen.

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