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Gutes Leben für alle

Lindhorst / Pilotprojekt Gutes Leben für alle

Als eine von zehn Grundschulen landesweit nimmt die Magister-Nothold-Schule in Lindhorst am Pilotprojekt „Grundschulen gestalten Globalisierung“ des Niedersächsischen Kultusministeriums teil.

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Anurag Mittal (links) und Dietmar Buchholz (rechts) vermitteln zum Projektauftakt den Schülern die indische Lebens- und Arbeitsweise.

Quelle: bab

Von Babette Jakobs

Lindhorst.  Das hat der Projektverantwortliche Lehrer Dietmar Buchholz heute bei der Auftaktveranstaltung der Schule mitgeteilt. Zur Umsetzung des Projekts habe die Landesregierung die Kooperation mit einem externen Partner vorgeschrieben, wie Buchholz erklärt. Die Magister-Nothold-Schule hat dazu die „Globo Fair Trade Partner GmbH“ mit Sitz in Beckedorf gewonnen.

Die Importgesellschaft beliefert Weltläden und hat Kontakt zu den Produzenten in Schwellen- und Entwicklungsländern. Geschäftsführer Manfred Winkler hat zur Auftaktveranstaltung der Schule einen der indischen Produzentenvertreter aus der Stadt Agra mitgebracht. Der 37-jährige Anurag Mittal berichtete den dritten und vierten Klassen über Leben, Arbeit und die sozialen Verhältnisse in Indien. Die Grundschulkinder hatten viele Fragen an den Gast aus dem Subkontinent.

Mittal zeigte Fotos unter anderem vom Projekt „Pushpanjali“ mit dem reguläre Beschäftigung in den indischen Kooperativen entwickelt wird. Textilprodukte und Gebrauchs- sowie Dekorationsgegenstände werden dort hergestellt. „Hilfe zur Selbsthilfe“ ist die Grundlage dieser gegenseitigen Handelsbeziehungen. Die Hilfe für die indischen Familien reicht bis in den Gesundheits- und Ausbildungssektor.

„Wir wollen in der authentischen Begegnung vermitteln, wie es woanders in der Welt aussieht“, beschreibt Buchholz das Ziel im Hinblick auf die Einbindung des Projektes in den Unterricht. Das Thema werde die Schule zunächst zwei Jahre lang begleiten. Fortbildungen mit den anderen neun Schulen in dem Pilotprojekt seien ebenfalls Teil des Konzeptes unter dem Oberthema „Gutes Leben für alle“. Unter diesem Motto legt jede Schule einen eigenen Schwerpunkt fest.

Dann sei es Aufgabe der Schule, „solche Dinge in Curricula zu gießen“ und festzulegen, was über die zwei Jahre hinaus von Dauer sein solle. Ebenso wie bei fairen Produktions- und Handelsbedingungen sollen auch die Unterrichtsinhalte nachhaltig sein und die Kinder für das Thema weiter sensibilisieren. 

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