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HGV will reger werden

Mehr Öffentlichkeitsarbeit nötig HGV will reger werden

Eine ganze Weile hat man in der Öffentlichkeit  nur noch wenig vom Handel- und Gewerbeverein Lindhorst gehört. Sogar das Sommerfest musste im vergangenen Jahr ausfallen, weil sich nicht genug Helfer gefunden hatten. Das soll sich jetzt ändern.

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Lindhorst hat`s: So lautet das Motto des Handel- und Gewerbeverein Lindhorst.

Quelle: kil

Lindhorst. Lindhorst.   Der Verein will wieder aktiver werden und mit unterschiedlichen Aktionen auf sich aufmerksam machen.

Das ist bei der Jahresversammlung zur Sprache gekommen. Von den 50 Mitgliedern waren allerdings höchstens 20 anwesend.

Der Vorsitzende André Treichel gab einen kurzen Ausblick auf das vergangene Jahr und kam dabei auch auf die Mitgliederbefragung zu sprechen, die der Vorstand Ende 2014 durchgeführt hatte. Dabei ging es um die Frage: Wie soll es im HGV insgesamt weitergehen? Und wie könnten sich die Mitglieder stärker beteiligen? „Die Rückmeldung war schwach“, sagte Treichel. Nur sechs Bögen kamen ausgefüllt zurück. Wie Treichel im Anschluss zugab, sei es in den letzten Monaten „ein bisschen ruhiger“ zugegangen – zumindest was die Öffentlichkeit betrifft. Stattdessen habe man viel intern gearbeitet, meint er.

Wie in der Versammlung deutlich wurde, hat der Verein es sich zum Ziel gesetzt, die Öffentlichkeitsarbeit neu zu strukturieren. Hier steht unter anderem die Erstellung einer neuen Homepage an. Da sich die bisherige Pressewartin Margit Reichelt-Auge die zunehmende Arbeit mit dem Internet nicht zutraut, hat sie ihr Amt jetzt niedergelegt. Einen Nachfolger  hat der Vorstand noch nicht bestimmt. Man wolle erste die Umstrukturierung und die unabdingbare Satzungsänderung abwarten – diese sei nämlich so alt wie der HGV selbst: 40 Jahre, erläuterte Treichel. Der zweite Vorsitzende Frank Krüger hat sich hingegen zur Wiederwahl gestellt und wurde einstimmig bestätigt.

Eine weitere Aktion, die die erste rege Diskussion im Verlauf der Versammlung auslöste, ist eine Kooperation mit dem Bürgerbusverein. Die Idee ist es, Personen, die mit dem Bürgerbus nach Lindhorst kommen und in einem der HGV-Geschäfte einkaufen, beim Einkauf irgendeine Form von Rabatt auf die Fahrkarten zu geben. Ob dies in Form von Gutscheinen oder Talern erfolgen könnte, blieb offen. Die besten Lösung soll jetzt in Gesprächen mit dem Bürgerbusverein geklärt werden.

Etwas besorgt blickten die Gewerbetreibenden auf den geplanten B65-Ausbau. Denn die notwendige Umleitung, um von Stadthagen nach Hannover und zurück zu kommen, könnte auch durch Lindhorst führen. Das ist jedenfalls eine Möglichkeit. Würde dies so kommen, fürchten die Mitglieder, könnte es wieder mal zu einem Parkverbot an der Bahnhofstraße führen, was  für die anliegenden Geschäfte einen Kundenverlust nach sich ziehen könnte. Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther, der ebenfalls anwesend war, betonte noch einmal, dass die Entscheidung noch nicht gefallen sei. Samtgemeinde und Gemeinde würden aber „wie die Löwen“ für eine akzeptable Lösung kämpfen. kil

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