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Hinse warnt vor Krippenkonkurrenz

Verwaltung hält Umbau für sinnvoll Hinse warnt vor Krippenkonkurrenz

Der Haushaltsplan der Gemeinde Lindhorst ist wie in den Ausschüssen besprochen verabschiedet worden. Auch der Rat hat dafür gestimmt, den Betrag für die Einrichtung einer Krippe im Haushalt zu belassen. Die Arbeitsgruppe, die eine Variante zum Krippenbau ausloten soll, ist ebenfalls gebildet worden.

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Die Krippe wäre aus Sicht der Verwaltung im Kindergarten am besten aufgehoben.

Quelle: Archiv

Lindhorst. . Gemeindedirektor und Kämmerer Jens Schwedhelm hat der Gruppe, die sich aus Verwaltungsmitarbeitern, Kindergärten und Fraktionsvertretern zusammensetzt, noch die Haltung der Verwaltung mit auf den Weg gegeben. „Ich habe mich beim Krippenausbau zurückgehalten“, sagte Schwedhelm, „aber der demografische Wandel ist nicht wegzureden“, mahnte er.

Die Verwaltung hält es deshalb für sinnvoll, keinen Neubau zu errichten, sondern den Kindergarten umzurüsten und dort die Krippe unterzubringen. „Ich möchte erinnern, dass der Kindergarten in die Jahre gekommen ist“, deutete Schwedhelm an, dass ohnehin Baumaßnahmen anfallen werden. Um dem Brandschutz genüge zu tun, muss die Gemeinde 2015 bereits tätig werden.

„Wir müssen genauestens darauf achten, wo und wie wir das machen“, sagte Ratsherr Matthias Hinse (Grüne). Er befürchtet, dass bei einem Überangebot innerhalb der Samtgemeinde eine „Blase platzen“ könnte, weil die jeweiligen Gemeinden sich gegenseitig Konkurrenz machen. „Gibt es jetzt eine Kooperation untereinander, oder muckelt jeder für sich weiter?“, fragte Heinrich Widdel (CDU). „Mit den Mitgliedsgemeinden brauchen wir uns nicht zu befassen“, sagte Schwedhelm. Bis auf Lindhorst hatten alle abgelehnt, ihre Kindergärten in die Trägerschaft der Samtgemeinde zu übergeben.

„Unsere Meinung geht dahin, im jetzigen Kindergarten eine Gruppe zu installieren“, gab CDU-Sprecher Manfred Richter die Meinung seiner Fraktion wieder. „Das sollte für die Zukunft ausreichend sein.“ Er glaube nicht, „dass die Kleinkinder sich so vermehren“, dass es in Zukunft Engpässe geben könnte.  bab

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