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Hunderte kommen zum Backtag

Trachtengruppe Lindhorst Hunderte kommen zum Backtag

Nach Regen, Sturm und Gewitter: Am Sonntag hat das Wetter gepasst. Am Backtag, zu dem die Trachtengruppe Lindhorst eingeladen hatte, türmten sich weiße Wolken am blauen Himmel, und die Besucher strömten auf den Hof der Familie Brunkhorst.

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Auf dem Hof Brunkhorst spielten die Haster Musikanten auf.  Foto: sk

LINDHORST.  Von „New York, New York“ bis auf die „Vogelwiese“, die ein gewisser Franz im Lied besucht, klangen Blasmusikweisen über Hof und Wiese. Die Trachtengruppe Lindhorst besteht in diesem Jahr seit 80 Jahren. Da die Gruppe ihren runden Geburtstag nicht eigens feiert, hatte sie sich zum Backtag die Haster Dorfmusikaten eingeladen – zur besten Unterhaltung und großer Freude der Gäste.

Diese strömten am sonnigen Sonntag in Scharen auf den Hof, auf dem die Trachtengruppe vor Jahren ihr Backhaus errichtet hatte.
Dieses war Ziel der meisten Gäste. Im Backhaus war seit Sonnabendnachmittag der Ofen angeheizt. Hefezöpfe, Bauernbrot und ein Brot namens Körnerkruste zogen die Hobbybäcker aus dem Steinofen. Petra Bönisch und Susanne Treichel hatten die Regie beim Backen, das sich nicht auf Brot beschränkte. Zucker- und Apfelkuchen, Streuselkuchen und Bienenstich waren im Angebot und fanden an der Verkaufstheke reißenden Absatz.

Wer Kaffee und Kuchen genossen hatte, schaute sich auf dem Hof um: In der Einfahrt zeigten der Treckerclub Samtgemeinde Nenndorf sechs altgediente Schlepper, darunter einen Lanz, Baujahr 1950.

Handarbeiterinnen und Handwerker hatten ihre Stände aufgeschlagen, so auch Uschi Gerhards. Die geschickte Frau aus Heuerßen ist gelernte Korbmacherin. In der Eifel hat Gerhards ihr Handwerk erlernt und vor zwei Jahren wieder mit der Ausübung begonnen. Eigene Kreationen und traditionelle Körbe in bestimmter Größe fertigt Gerhards an. Für Kartoffeln zum Beispiel gibt es seit Jahrhunderten eine Normgröße; dies ersparte das Abwiegen der Feldfrüchte.

Zu einem Quiz lud Burkhard Fürstenau, Inhaber des gleichnamigen Baumpflegebetriebes aus Reinsdorf, die Gäste ein. Zweigen verschiedener Bäume mussten die richtigen Namen zugeordnet werden. Als Belohnung gab es Gummibärchen – nicht vom Gummibaum. sk

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