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Lindhorst Illmer: Kundenfreundliche Öffnungszeiten Fehlanzeige
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Illmer: Kundenfreundliche Öffnungszeiten Fehlanzeige
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17:24 25.08.2011
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Lindhorst (gus). „Wenn Herr Günther meint, dass die Anforderungen an eine moderne Kommunalverwaltung bereits gegeben sind, würde ich ihm empfehlen, sich einmal bei anderen Kommunen umzuschauen“, gibt der Mitarbeiter der Region Hannover zurück. Ein Computer auf dem Tisch sei noch kein Indikator einer modernen Verwaltung. „Ein modernes Dienstleistungsunternehmen zu sein, bedeutet für mich beispielsweise auch: kundenfreundliche Öffnungszeiten und nicht einen Tag komplett geschlossen und lediglich einen Nachmittag in der Woche geöffnet“, so Illmer weiter, der sich mehr „Fair Play“ im Wahlkampf gewünscht hätte. Und noch weitere Verbesserungsvorschläge äußert der parteilose Bewerber gegenüber dieser Zeitung.

Eine Klingel sollte sich an der Rathaustür befinden, denn nicht jeder Bürger wisse, dass man an der Rückseite des Gebäudes „ans Fenster klopfen muss“. Im SN-Interview hatte Günther die Frage nach den Anforderungen an eine moderne Kommunalverwaltung damit beantwortet, dass das Lindhorster Rathaus diese bereits erfüllt. Service am Bürger verrichte die Verwaltung zudem gern.

Die Verwaltung soll nach dem Wunsch Illmers außerdem die Kosten- und Leistungsrechnung einführen, um zu erkennen, welche Kosten wo anfallen und wie man diese senken kann. Außerdem will Illmer auf „aktives Marketing“ setzen, um Neubürger und Gewerbetreibende anzusprechen. Dies seien nur die wichtigsten Punkte seiner Liste.

Ferner hatte Günther den Mitbewerber für die Aussage kritisiert, die Politik solle sich aus Veränderungen im Feuerwehrbereich heraushalten. „Ich habe nicht gemeint, dass sich die Politik dem Thema Feuerwehr gegenüber verschließen soll. Vielmehr entstehen Gedanken zu Veränderungen aus den Wehren selbst. Die Politik sollte keine Vorgaben machen, Veränderungsprozesse jedoch aktiv begleiten“, so Illmer.

Die Aussage Günthers, Illmer liege daneben, wenn er glaube, per Antrag auf Schulträgerschaft eine IGS realisieren zu können, wurmt den Parteilosen ebenfalls. „Ich setze auf den Anspruch auf Übertragung der Schulträgerschaft auf die Samtgemeinde Lindhorst auch für Gesamtschulen durch die Landesschulbehörde nach Paragraf 102 des Schulgesetzes und nach den Ausführungen im Rahmen des Zukunftsvertrages des Niedersächsischen Städte- und Gemeindebundes.“

Diese Verfahrensweise werde bereits erfolgreich in der Region Hannover, dem Landkreis Ammerland und vielen anderen Kreisen praktiziert. Und: „Ich denke sehr wohl, dass ich mit meiner Argumentation hier sehr richtig liege“, schließt Illmer.

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