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„In Ihrem Geburtsjahr gab es noch den Kaiser“

Lindhorst / Geburtstag „In Ihrem Geburtsjahr gab es noch den Kaiser“

100 Jahre – für junge oder nicht mehr ganz so junge Menschen ein schier unvorstellbar hohes Alter, das nur die wenigsten erreichen. Marie Hardekopf ist vergangene Woche 100 Jahre alt geworden und hat im Kreise ihrer Familie und Freunde ihren Ehrentag in der Pflegeeinrichtung „Gümmerscher Hof“ in Lindhorst gebührend gefeiert.

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Marie Hardekopf freut sich mit ihren beiden Kindern und zwei ihrer Urenkel.

Quelle: par

Lindhorst (par). „Es ist ein schöner Tag“, sagte die Jubilarin, die sich sichtlich über die Aufmerksamkeiten und die vielen Glückwünsche freute. „Es ist ein denkwürdiger Anlass, zu dem wir uns alle sehr gerne zusammengefunden haben“, freute sich ihr Sohn Karl-Heinz Hardekopf, der sich mittlerweile auch schon im 73. Lebensjahr befindet. Auch der Lindhorster Bürgermeister Hans-Otto Blume überbrachte seine Glückwünsche und übergab der Jubilarin eine vom niedersächsischen Ministerpräsidenten David McAllister unterschriebene Urkunde. „100 Jahre sind eine Gnade Gottes, Frau Hardekopf. Wir können uns wohl alle nicht vorstellen, was das für ein Alter ist. In Ihrem Geburtsjahr, 1911, gab es noch den Kaiser“, blickte Blume mit einem Schmunzeln zurück.

 

Das 100-jährige Geburtstagskind wurde am 14. April 1911 in Reinsen als Marie Lockemann geboren und war das jüngste von zehn Kindern. Bevor sie 1939 ihren Mann Karl Hardekopf heiratete, war sie in der Landwirtschaft beruflich aktiv. Ihren Sohn Karl-Heinz brachte sie 1939, ihre Tochter Marlies 1944 zur Welt. In besonderer Erinnerung wird für sie immer das Jahr 1950 bleiben, das für die Jubilarin besonders arbeitsreich war. Ihr Mann hatte einen schweren Motorradunfall und musste danach sechs Wochen stationär im Krankenhaus behandelt werden. Den Bau des eigenen Hauses trieb sie in dieser Zeit allein voran.

 

Mittlerweile ist Marie Hardekopf stolze Großmutter von vier Enkelkindern. Von ihren drei Urenkelkindern darf sie sich sogar Uroma nennen lassen. Erst seit November vergangenen Jahres lebt die stets gesellige Dame, die immer gerne Hand- und Gartenarbeiten mit großer Freude erledigte, in der Pflegeeinrichtung „Gümmerscher Hof“ in Lindhorst. Vorher haben sich ihr Sohn Karl-Heinz und dessen Frau um sie gekümmert.

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