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In der Zäsur liegt die Kraft

Lindhorst In der Zäsur liegt die Kraft

Zwar ist die Suche nach einem neuen Vorsitzenden für den Präventionsrat Lindhorst erfolglos geblieben. Dennoch zeichnet sich eine Lösung ab, die die Gruppe „am Leben“ halten kann. Dazu muss eine frühere Entscheidung revidiert werden.

Lindhorst (gus). Rückblende: Im Januar 2005 ließ sich der Präventionsrat ins Vereinsregister eintragen. Der damalige und jetzt scheidende Vorsitzende, Andreas Woitke, sah darin den Vorteil, dass die Gruppe Geld für ihre Arbeit würde sammeln können. Der Erfolg sollte ihm recht geben. Beispiele wie Bau und Pflege einer Schutzhütte, die Ausbildung von Elternlotsen, präventive Verkehrskontrollen und ein Computerkurs für Senioren zeugten von der Effektivität des gemeinnützigen Vereins.

Doch der Vereinsstatus hatte auch eine Kehrseite: Die organisatorische Arbeit nahm stark zu. Eine Kasse war zu führen, monatliche Treffen waren vorzubereiten und weitere satzungsbedingte Formalien einzuhalten – und das alles parallel zu den eigentlichen Aktivitäten. Deshalb fand Woitke auch keinen Nachfolger für den Vorsitz. Die Vorstandskollegen scheuten den Aufwand zusätzlich zum Berufsstress.

Nun schlug Woitke eine Lösung vor. Der Präventionsrat soll in einen Förderverein und eine Aktionsgruppe geteilt werden. Die aktive Arbeit würde weiterhin vom Präventionsrat erledigt, die Vereinsregularien auf den Förderverein abgewälzt, dessen Vorstand sich ausschließlich um diesen Bereich kümmern müsste.

Der Vorteil: Der Präventionsrat wäre wieder ein lockeres Bündnis, das sich ausschließlich um Inhalte kümmert. Ein Koordinator müsste die Sitzungen vorbereiten und leiten. Diese Person könnte auch aus dem Rathaus, der Schule oder der Polizei stammen. Diese Funktion wäre auch nicht mehr auf eine Wahlperiode festgelegt

Attraktiver würde dann auch die Besetzung der Vorstandsposten im Förderverein, weil dort eben nur die Vereinsarbeit zu erledigen wäre. Dafür würden sich die jetzigen Zugehörigen des Vorstands, Ludger Westermann, Peter Waue und Doris Bock, möglicherweise zur Verfügung stellen, wie Westermann gegenüber dieser Zeitung sagte. Dann wären – vorausgesetzt, es findet sich ein Koordinator – alle nötigen Posten besetzt, um den Präventionsrat weiterzuführen.
Der jetzige Vorstand soll die entsprechenden Satzungsänderungen vorbereiten. Im April will die Gruppe den Akt offiziell über die Bühne bringen. Bis dahin soll auch ein Koordinator-Kandidat feststehen.

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