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Jugendbeauftragter gewünscht

Lindhorst Jugendbeauftragter gewünscht

Die Gemeinde Lindhorst dürfte in Kürze einen Kinder- und Jugendbeauftragten bekommen. Designiert für die neu geschaffene Stelle ist der Grünen-Politiker Matthias Hinse.

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Schmierereien sind in Lindhorst beinahe allgegenwärtig.

Quelle: gus

Lindhorst (gus). Der Kindergarten- und Jugendausschuss hat für das Einsetzen Hinses auf diesen Posten votiert. Der Gemeinderat muss dazu noch einen endgültigen Beschluss fassen. Im Fachausschuss gab es eine längliche, aber wenig kontroverse Diskussion.

Beim Jugendbeauftragten handelt es sich um ein Ehrenamt, das außerhalb der bestehenden Verwaltungsstrukturen besteht. Derjenige, der das Amt ausübt, vertritt „als parteiischer Anwalt innerhalb der Gemeindeverwaltung die Interessen der Kinder und Jugendlichen und dient gleichzeitig als Ansprechpartner für diese“, heißt es zum Sachverhalt seitens der Kommune.

„Wir erfinden damit das Rad nicht neu“, räumte Hinse ein, es gebe derartige Funktionen schon in anderen Kommunen. Dennoch skizzierte der designierte Nachwuchsbeauftragte den Sinn mit der Darstellung, dass Kinder und Jugendliche wohl deutliche Hemmungen hätten, sich mit ihren Anliegen direkt an den Rat zu wenden. Hinse soll demnach als Bindeglied zwischen den jüngsten Bürgern und der Politik agieren.

Wie genau die Tätigkeit genau ausgeübt werden soll, ist noch nicht endgültig festgezurrt. Die Praxis werde dies zeigen. Hinse verwies auf seine Rolle als Vorsitzender des Vereins „Wir für soziale Gerechtigkeit“, weshalb ihm Problemlagen in der Schule bekannt seien. Rat und Verwaltung hätten keinen derart direkten Einblick, weshalb ein Bindeglied sinnvoll sei.

Dem Hinweis, dass auch die Vorsitzende des Kinder- und Jugendausschusses, Yvonne Oetting, diese Rolle spielen könnte, hielt Hinse entgegen, dass er bereits im Thema stecke und gewisse Kompetenzen besitze. Bürgermeister Hans-Otto Blume sprach sich für die Schaffung des Kinderbeauftragten aus, es gelte, ein Themenfeld zu beackern, um das sich derzeit weniger intensiv gekümmert werde.

Klaus Baxmann (SPD) deutete an, dass es nicht nur um die Interessen von Kindern und Jugendlichen gehen kann. Zahlreiche Jugendliche zeigten wenig Achtung vor fremdem und öffentlichem Eigentum, was sich an zahlreichen Stellen in der Gemeinde zeige. Den jungen Menschen sei auch Verantwortungsbewusstsein zu vermitteln. Hinse gab dem SPD-Politiker Recht und nannte auch dies einen möglichen Inhalt seiner Arbeit.

Blume schlug Hinse offiziell für den Posten vor. Der Kinder- und Jugendausschuss stimmte daraufhin geschlossen für Hinse und empfahl damit dem Verwaltungsausschuss (VA), ebenfalls für Hinse zu stimmen. Der Rat entscheidet auf Grundlage des VA-Beschlussvorschlags.

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