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Lindhorst / Arbeitgeberabend Jugendliche möchten vergleichen

Der Arbeitgeberabend in der Magister-Nothold-Oberschule scheint sich etabliert zu haben: Bereits zum fünften Mal in Folge stellten diverse Betriebe und Schulen aus der Region eine großzügige Auswahl an Ausbildungsberufen vor.

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Megan (rechts) informiert sich mit ihrer Mutter über die Angebote der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Mittelweserkliniken.

Quelle: mak

Von Martina Koch

Lindhorst. „Die Anzahl de teilnehmenden Unternehmen und Schulen ist von Jahr zu Jahr gestiegen“, sagte Birgit Schukowski, Schulsozialarbeiterin an der Magister-Nothold-Oberschule. Am Donnerstag stellten 33 Betriebe, inklusive Fachschulen, mehr als 60 unterschiedliche Berufe vor. Eingeladen waren alle Schüler der Klassen neun und zehn, sowie alle Achtklässler, die das 16. Lebensjahr vollendet haben.
Zu ihnen gehörte auch die vierzehnjährige Megan aus Hagenburg, die den Arbeitgeberabend mit ihrer Mutter besuchte. Die im Deutschunterricht vorbereiteten Bewerbungsunterlagen gab sie zur Begutachtung am Stand der Gesundheits- und Krankenpflegeschule der Mittelweserkliniken ab.

„Es war schon eine Umstellung, sich nun ernsthafte Gedanken um einen Beruf zu machen und eine Bewerbung zu schreiben“, gab Megan zu. Berufliche Erfahrung hat sie bisher mit einem Praktikum als Gesundheits- und Krankenpflegerin sammeln können. „Das hat mir gut gefallen, aber ich würde gerne auch einen Einblick in einen Job im Büro bekommen, damit ich vergleichen kann, was mir besser gefällt“, sagte die Jugendliche. Manche Schulnoten könnten besser sein, gab Megan im Hinblick auf ihre Bewerbung an, „aber alles, was mit Sprachen zusammenhängt, beherrsche ich gut“.
Megans Mutter wünscht sich für ihre Tochter das, was sich wohl alle Eltern für die berufliche Zukunft ihrer Kinder wünschen: „Wenn ich an die Sicherheit der Berufe denke, wäre Megan im Gesundheitswesen wohl besser aufgehoben, wir werden nun mal alle alt“.

Die Chancen auf eine Ausbildung stehen nach Angaben der Handwerkskammer gut. „In diesem haben wir etwa drei bis fünf Prozent mehr Ausbildungsverträge abgeschlossen, wie im vergangenen Jahr“, sagte Fritz Pape und betonte, dass es auf jeden Fall Alternativen zum Studium gibt, die sich durchaus lohnen.

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