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Kirchengemeinde startet die „Operation Orgel“

Lindhorst / „Operation Orgel“ Kirchengemeinde startet die „Operation Orgel“

Die Lindhorster Kirchenorgel ist verstummt. Grund ist aber nicht der Abschied der Organistin. Vielmehr muss das 1966 erbaute Instrument restauriert werden, um auch künftig Wohlklang in der St.-Dionysius-Kirche verbreiten zu können.

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Manfred Völker (von links), Jutta Bergmann, Orgelbauer Christian Reinhold , Martina Tellermann, Stefan Tölke (beide Volksbank) und Pastor Wilfried Vauth pfeifen nicht auf Kulturgüter.

Quelle: gus

Lindhorst (gus) . Beauftragt mit der Sanierung hat der Kirchenvorstand nach öffentlicher Ausschreibung und Beratung mit dem Stadthäger Kantor Christian Richter den sächsischen Orgelbauer Christian Reinhold. Dieser transportierte gestern die rund 600 Orgelpfeifen ab, die er in seiner Werkstatt „behandeln“ muss. Gemeinsam mit zwei Kollegen nahm der Orgelexperte das Instrument auseinander, das insgesamt aus fast 1000 Pfeifen besteht.

Anlass für die Sanierung ist die veraltete Elektronik der Schleifladen-Orgel. Auch einige Defekte sind laut Pastor Wilfried Vauth aufgetreten. Die Steuerung des Instruments soll nun modernisiert werden. Die Signale, die er Organist an Tasten, Pedalen, Registern und Hebeln gibt, werden dann digital zu den tonerzeugenden Pfeifen übermittelt.

Acht Wochen soll die Frischzellenkur dauern, so lange muss die Kirchengemeinde mit einer einfachen Elektro-Orgel auskommen. Vauth ist dennoch guter Stimmung, schließlich kommt die Sanierung früher als erwartet. Grund ist eine 8000-Euro-Spende der Volksbank-Stiftung. „Wir hätten sonst zwei Jahre länger warten müssen“, bedankte sich Vauth gestern bei der symbolischen Scheck-Übergabe.

Jutta Bergmann von der Volksbank-Stiftung und Manfred Völker, Marktbereichsleiter der Volksbank in Schaumburg, wünschten zum Start des Projekts gutes Gelingen. „Wir fördern gerne die Restaurierung der Orgel und unterstützen damit den Erhalt eines kulturellen Guts“, betonte Völker.

Insgesamt kostet die Restaurierung etwa 35 000 Euro. 15 000 Euro steuert die evangelisch-lutherische Landeskirche bei. Den Rest nimmt die St.-Dionysius-Kirchengemeinde aus Spenden und eigenem Geld.

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