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Lindhorst Konzept gegen „Chaos“ und für zentralen Busbahnhof
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Konzept gegen „Chaos“ und für zentralen Busbahnhof
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18:27 02.09.2011
Der jetzige Buswendeplatz soll ausgebaut werden, sodass schräge Haltebuchten und mehrere Ausfahrten vorhanden sind. Sechs Stoppmöglichkeiten gäbe es dann.

Lindhorst (gus). Der Landkreis habe dies bereits in zahlreichen Punkten abgesegnet. Und das muss er auch, bevor die detaillierte Planung starten kann. Denn schließlich halten an der Glück-Auf-Straße auch die Schulbusse, die die Magister-Nothold-Schule „beliefern“.

Für den Busbahnhof soll die jetzige Zufahrt zum Buswendeplatz auch weiterhin genutzt werden. Von dort aus würden die Busse in schräg angeordneten Wartebuchten stoppen. Die Haupt-Ausfahrt verbliebe ebenfalls an der jetzigen Stelle, hinzu kämmen allerdings drei weitere Ausfahrten in dem Areal zwischen Ein- und Ausfahrt, wo ebenfalls Busse halten könnten.

Die Bushaltestelle am Marktplatz entfiele dann ebenso wie eine Bushaltestelle an der Kornstraße. Gemeindedirektor Jens Schwedhelm sagte, dass es somit endlich einen zentralen Busbahnhof in Lindhorst gäbe.

Von der Bus-Einfahrt aus soll eine neue Straße in Richtung Norden gebaut werden, über die künftig der Kindergarten und der Grüne Weg von der Seite des Niko-Jugendbüros aus erreichbar wären. Der Grüne Weg würde dann zur Einbahnstraße, die Ausfahrt befände sich an der jetzigen Ein- und ausfahrt an der Glück-Auf-Straße.

Der Fußweg hin zur Bahnhofstraße wird nicht angefasst. Damit ist offenbar vom Tisch, den Verkehr vom Kindergarten aus zur Ortsdurchfahrt zu leiten. Entlang der neuen Straße sollen beidseitig insgesamt 20 neue Stellplätze für Autos entstehen.
Eine Kostenermittlung gibt es noch nicht, wie Schwedhelm auf Anfrage Heinz-Dieter Lauensteins (SPD) sagte. Schwedhelm erklärte, dass zunächst einmal Grundstückserwerb zu tätigen ist. Für die Einrichtung einer Bushaltstelle erwartet der Gemeindedirektor Zuschüsse.

SPD-Sprecher Lauenstein nannte das vorliegende Konzept vernünftig und gelungen, weil das „Parkplatz-Chaos“ am Kindergarten entschärft würde. Holger Mensching (CDU) nannte das Vorhaben „nicht schlecht“, aber er vermutete, dass das Verhalten vieler Eltern wohl auch künftig derart sein dürfte, dass weiterhin „Chaos“ an der Kita herrscht.