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Krippe soll noch 2015 öffnen

Anbau geplant Krippe soll noch 2015 öffnen

Im Lindhorster Kindergarten soll eine Ganztagskrippe für unter dreijährige Kinder eingerichtet und ein entsprechender Anbau errichtet werden. Das ist die Empfehlung der dafür eingesetzten Arbeitsgruppe, des Kindergarten- und Jugendausschusses sowie des Bau-, Umwelt- und Sportausschusses, in dem es aber eine Gegenstimme gab. Ein Neubau anderenorts ist damit vom Tisch.

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Der Anbau (blau) für die Krippe schließt an die Ostseite des Kindergartens an. 

Lindhorst. Die Verwaltung rechnet damit, dass der Betrieb bereits zum Schuljahreswechsel aufgenommen werden kann.
Der Plan, der in beiden Ausschüssen vorgestellt wurde, sieht einen Anbau an der Ostseite des Kindergartens vor. Der Raum der derzeitigen Ganztagsgruppe wird einbezogen und soll Gruppenraum der Krippe werden. Die Ganztagsgruppe muss dann umziehen. Im Anbau wird lediglich der rund 28 Quadratmeter große Ruhe- und Schlafraum untergebracht, ein Sanitärraum und ein Durchgang. Ein weiterer, rund 13 Quadratmeter großer Bereich ist geplant, um dort Kinderwagen unterstellen zu können. Laut Gemeindedirektor Jens Schwedhelm ist dieser gesetzlich vorgeschrieben. Die Krippengruppe soll 15 Plätze haben.
Die Krippeneinrichtung würde auch die Situation in der Lindhorster Einrichtung stabilisieren, denn laut Schwedhelm müsste eine Gruppe zum Schuljahr 2015/16 wegen der niedrigen Kinderzahlen ohnehin geschlossen werden. Die Erzieherinnen könne Lindhorst „aus dem jetzigen Personal rekrutieren“, berichtete Schwedhelm. Die Mitarbeiterinnen hätten bereits Schulungen absolviert und werden dies auch weiterhin tun.
Die Frage von Stefanie Sonnekalb-Unruh (Grüne), ob die Unterbringung der Krippe nicht auch ohne Anbau möglich wäre, musste Schwedhelm verneinen. Ohne Anbau könne höchstens eine altersübergreifende Gruppe gebildet werden, aber neue Toiletten, Waschgelegenheiten und Wickeltisch müssen ohnehin für die kleinsten Kinder neu eingebaut werden. Und ein Schlafraum müsse auch zur Verfügung gestellt werden. Das wäre dann nur im oberen Stock möglich und unpraktikabel. „Man müsste auch Geld in die Hand nehmen“, sagte Schwedhelm.
„Es können Zuschussanträge gestellt werden“, erinnerte Hans-Otto Blume (SPD) daran, dass der Krippenbau vom Land gefördert wird. Laut Verwaltung könnten bis zu 77 Prozent durch Fördermittel gedeckt werden. Die Gesamtkosten gibt die Verwaltung mit rund 160 000 Euro an.
Um die Auslastung der Gruppe machen sich die Politiker allerdings Sorgen, da Kinderzahlen schlecht zu ermitteln sind, weil ein Gutteil der infrage kommenden Kinder noch nicht einmal geboren sei. „Es sind einige Anfragen da“, sagte Schwedhelm, „Bedarf ist gegeben. Ich gehe davon aus, dass eine Krippengruppe geführt werden kann.“ Der Rat soll am 29. Januar entscheiden. „Ich denke, dass die Krippe 2015 aufgemacht wird“, sagte Schwedhelm.

bab

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