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Licht ins Dunkel

Bauausschuss empfiehlt vier neue Laternen Licht ins Dunkel

Der Herbst lässt nicht mehr lange auf sich warten. Das bedeutet auch, dass die Sonne bald schon am frühen Abend ihren Dienst quittiert und Straßenlaternen für Helligkeit sorgen müssen.

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Symbolbild

Quelle: dpa

LINDHORST. Allerdings gibt es in Lindhorst dahingehend noch einige dunkle Flecke, die nach dem Willen des Bauausschusses baldmöglichst beseitigt werden sollen.

An vier Stellen will die Verwaltung tätig werden, wie Gemeindedirektor Jens Schwedhelm erklärte. Drei davon liegen zwar nicht komplett im Dunkeln, seien aber schlecht ausgeleuchtet. Entsprechend sollen an der Elbinger Straße, der Tilsiter Straße sowie an der Königsberger Straße mit je einer Laterne nachgebessert werden. Auf dem Weg von der Lüdersfelder Straße in Richtung Schule fehlt ein Lichtpunkt gar komplett. In Vorbereitung auf den Bauausschuss hatte sich die Verwaltung bereits einen Kostenvoranschlag von der Firma Weser Netz GmbH in Höhe von 7046 Euro für vier Peitschenlaternen eingeholt.

Gerade Masten statt Peitschenmasten

„Da muss unbedingt was passieren“, war sich Manfred Richter sicher. „Die Unfallgefahr ist dort nicht zu unterschätzen“, so der Christdemokrat weiter. Dem schloss sich Horst Schimmelpfennig (SPD) an. Allerdings stellte er die Entscheidung für Peitschenmasten infrage. Zum einen gebe es in den Bereichen nur gerade Masten, weswegen bauähnliche Stücke „besser ins Straßenbild passen“ würden. Zum anderen könne durch die geraden Masten möglicherweise Kosten eingespart werden, die dafür für LED-Lampen eingesetzt werden könnten. „Dann bräuchten wir weniger Strom und liegen vielleicht in der gleichen Preisklasse“, sagte Schimmelpfennig. Wichtig sei aber auch, dass der Ausleuchtungsbereich der LED-Lampen mindestens genauso groß ist, wie beim Einsatz gewöhnlicher Lichtquellen. „Vonseiten der Verwaltung her wäre das kein Problem“, sagte Schwedhelm.

 

Von dem Vorschlag Schimmelpfennigs zeigten sich auch die übrigen Mitglieder des Bauausschusses angetan und gaben dem Gemeinderat die Empfehlung ab, dem Aufbau der Straßenlaternen generell zuzustimmen. Außerdem solle sich die Verwaltung darum bemühen, das Angebot der Westfalen Weser Netz so ändern zu lassen, dass die Peitschenmasten durch gerade Masten mit LED-Beleuchtung ersetzt werden, die Kosten sich aber trotzdem möglichst im Bereich von 7000 Euro bewegen. Ob sich der Rat tatsächlich dafür entscheidet, beraten die Politiker bei der heutigen Sitzung ab 19 Uhr im Gemeindehaus. js

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