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Lindhorst / Ministerbesuch Lies: Verkehrsangebotebesser vernetzen

Niedersachsens Minister für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Olaf Lies, hat die Firma Rottmann&Spannuth Omnibusverkehre in Lindhorst besucht.

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Grant Hendrik Tonne (von links), Olaf Lies und Dirk Rottmann diskutieren über Brandschutz in der Werkstatt von Rottmann&Spannuth Omnibusverkehre.

Quelle: bab

Lindhorst. Grant Hendrik Tonne, SPD-Landtagsabgeordneter aus dem Wahlkreis Nienburg/Schaumburg, hatte den Kontakt vermittelt. „Wir haben einen Hinweis aus Lindhorst bekommen, uns dieses Unternehmen mal anzusehen“, sagte Tonne. „Dies ist eines der größten Unternehmen in Lindhorst“, unterstrich Bürgermeister Hans-Otto Blume (SPD) dessen Relevanz.

 70 Mitarbeiter und 50 Busse hat das Unternehmen, wie Geschäftsführer und Inhaber Dirk Rottmann und Betriebsleiter Benedikt Schlüter-Hänsel den Gästen aus dem niedersächsischen Landtag erklärten. Außer in Lindhorst gibt es einen Standort in Bückeburg, weil Rottmann vor acht Jahren den dortigen Betrieb Spannuth übernommen hatte. Dort sei die Verwaltung des Betriebes ansässig.

 Vorwiegend bedient die Firma Rottmann&Spannuth den Linienverkehr. „Wir leben zu 90 Prozent von den Schülern“, sagt der Geschäftsführer. Und dies nicht nur in Schaumburg. Von Hannover bis Bad Oeynhausen reichen die Routen, die das Busunternehmen im ÖPNV bedient.

 Lies interessierte sich deshalb auch für die Entwicklung vor dem Hintergrund des demografischen Wandels. „Wir merken den Wandel, aber kommen noch gut aus“, sagte Rottmann. Unter anderem ziehe die Schließung kleinerer Grundschulstandorte mehr Beförderungsbedarf nach sich. Für die Zukunft wagt Rottmann keine Prognose. „Man muss die Entwicklung abwarten.“

 „Für die Sicherstellung der Daseinsvorsorge im ländlichen Raum“, hält Lies für wichtig, die Senioren in den Blick zu nehmen. „Mobilität ist auch für Ältere wichtig, da müssen wir dringend ran.“ Auch eine bessere Verzahnung der unterschiedlichen Verkehrsmittel sei geboten. Rottmann berichtete dem Minister von den Anruf- und Bürgerbussen, die auf ehrenamtlicher Basis in vielen Kommunen Schaumburgs verkehren.

 Das Land Niedersachsen hat laut Lies zwischen 40 und 50 Bürgerbusprojekte gefördert. Minister und Busunternehmer sind sich einig, dass bei den Fahrgastzahlen in dem Bereich für Unternehmen keine Wirtschaftlichkeit zu erzielen wäre. Auch über Fahrpläne, Tarife und den Fuhrpark sowie die Werkstatt des Ausbildungsbetriebs erkundigte sich Lies.

 Rottmann&Spannuth legen viel Wert auf Sicherheit. Regelmäßig lässt der Betrieb die Fahrzeuge über das gesetzlich geforderte Maß hinaus von externen Fachleuten überprüfen. In die Busmotoren werden zudem Brandlöschanlagen eingebaut, die im Notfall vollautomatisch funktionieren. Zudem nehmen die Fahrer an Sicherheitstrainings teil, die ebenfalls extern absolviert werden. bab

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