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Lindhorster Idee wird im Landtag umgesetzt

Anstoß Lindhorster Idee wird im Landtag umgesetzt

Jahrelang immer wieder nachhaken und nicht locker lassen, haben sich gelohnt: Der Anstoß des Lindhorster Vereins „Wir für soziale Gerechtigkeit“, im niedersächsischen Landtag eine Kinderkomission (Kiko) einzurichten, soll bald umgesetzt werden.

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Lindhrost. 2008 waren zwei Vertreter des Vereins zum ersten Mal bei der Kiko im Bundestag zu Gast. Auf der Tagesordnung stand damals das Thema Kinderarmut, berichtet der Vereinssprecher Matthias Hinse. Anschließend kam ihnen der Gedanke: „Der Niedersächsische Landtag braucht auch eine Kiko.“
Mehr als fünf Jahre lang setzte der Verein alles daran, die Politiker für diese Idee zu gewinnen. Gespräche in den Landtagsfraktionen wurden geführt; der Briefverkehr füllt heute einen ganzen Ordner. Der Antrag für die Einrichtung einer Kiko wurde von der damaligen Landesregierung zunächst abgelehnt und mit dem Wechsel der Regierung wieder aufgenommen, erzählt Hinse. In der letzten Sitzung für den Vorsitzenden der Kiko Eckard Pols (CDU/CSU) stand im Januar dann nur ein wichtiger Punkt auf der Tagesordnung: „Die Kiko in Niedersachsen.“ Hinse wurde als Initiator eingeladen, um über den Verlauf der Bemühungen zu berichten.
Auch Heike Werner, von der Landesvertretung Niedersachsen beim Bund, berichtete über den aktuellen Sachstand zum Thema. „Ich kann es kurz machen, ich sage Ihnen frei raus, die Kinderkommission wird kommen.“ Damit befinde sich das große Vorhaben des kleinen Lindhorster Vereins auf der Zielgeraden. „Es wird ein Meilenstein für die Kinder- und Jugendpolitik im Land werden“, freut sich Hinse über den Erfolg.

+++Info+++

Was macht die Kinderkomission?

Die Kinderkomission (Kommission zur Wahrnehmung der Belange der Kinder) gibt es seit 1988. Sie ist ein Unterausschuss des Ausschusses für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Sie soll die Interessen von Kindern und Jugendlichen im Parlament vertreten. Jede Fraktion des Deutschen Bundestages schickt einen Abgeordneten in die Komission. Diese Abgeordneten sind in der Regel zugleich Mitglieder des Familienausschusses, sodass sie die Interessen der Kinder auch dort vertreten können.

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