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Lindhorst Lindhorster im Viertelfinale
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Lindhorster im Viertelfinale
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00:16 16.11.2016
Favorit Frank Maurer aus Rust hat keine Partie verloren. Quelle: geb
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LINDHORST.

Bei dem randständigen Sport, auch bekannt als „Bean Bag“ oder „Sackloch“, muss ein Säckchen über eine Distanz von zehn Metern auf eine schräge Holzplattform mit Loch in der Mitte geworfen werden. Einen Punkt gibt es für die geglückte Landung auf dem Brett, drei Punkte für einen Treffer durch das Loch. Hierzulande erzeugte TV-Moderator Stefan Raab vor fünf Jahren Aufmerksamkeit für den Präzisionssport. 2012 gab es die erste Deutsche Meisterschaft in Hannover.
Die Mannschaften traten mit bis zu sechs Spielern in vier Einzel- und zwei Doppelbegegnungen gegeneinander an. Die besten acht qualifizierten sich für die Finalrunde. Die Favoriten der beiden Mannschaften der Badener Top Corn Rust, zu denen auch der Deutsche Einzelmeister Frank Maurer zählt, setzten sich in der Endrunde durch und belegten die ersten beiden Plätze. Die erste Top-Corn-Mannschaft gewann ihre letzte Partie 4:0 und konnte die gläserne Trophäe mit nach Hause nehmen. Im Kampf um Platz drei trafen die Schnepfenreuther Einlocher auf die Spielgemeinschaft Pellingen/Franzenheim und trennten sich mit einem 3:3, die Einlocher konnten aber zwei Sätze mehr für sich entscheiden. Auch das beste der vier Lindhorster Teams, die bei dem Turnier vertreten waren, schaffte den Sprung ins Viertelfinale und spielte unentschieden gegen die Crew aus Pellingen/Franzenheim, schnitt aber einen Satz schlechter ab als die Gastmannschaft.
Nach ganzen zwölf Stunden des Wettkampfes ließen die Kontrahenten den Abend bei einem gemeinsamen Pizza-Büfett bei Il Porto ausklingen. „Es geht bei uns einfach unglaublich familiär zu,“ findet die in Lindhorst ansässige Verbandsvorsitzende Christina Blume. geb

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