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Lindhorst Lindhorsts Gemeindevertreter loben neue Terrasse
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Lindhorsts Gemeindevertreter loben neue Terrasse
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00:27 02.08.2015
Jens Schwedhelm (von links), Benjamin Dageför und Hans-Otto Blume schneiden symbolträchtig das Band zur Terrasse durch. Quelle: bab
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Lindhorst (bab)

Lange hatte es gedauert, bis Gastronom Benjamin Dageför vom Rat endlich grünes Licht für den Anbau im Ortskern bekommen hat. Ein Olivenbäumchen haben Bürgermeister Hans-Otto Blume und Gemeindedirektor Jens Schwedhelm für das italienische Flair mitgebracht.
„Wir haben sehr lange gekämpft, bis wir das hingekriegt haben“, gestand Blume, dass im Gemeinderat etwas Überzeugungsarbeit geleistet werden musste, damit dem Bau der Terrasse nichts mehr im Wege steht. Es hätten aber auch „viele Formalien abgearbeitet“ werden müssen. „Aus meiner Sicht ist das eine gelungene Sache“, findet der Bürgermeister, der damit wohl den Einwohnern aus der Seele sprach. Blume ist nicht entgangen, dass die Plätze unter freiem Himmel bei schönem Wetter heiß begehrt sind.
„Das Ergebnis gibt dir Recht“, bemerkte auch Schwedhelm, „man sieht hier immer jemanden sitzen.“ Schwedhelm dankte Dageför dafür, dass er den Mut bewiesen habe, seine Vorstellungen zu verfolgen und schließlich umzusetzen. Die Terrasse helfe dem Ort und der Gemeinde Lindhorst, sich nach außen positiv darzustellen, sagte Blume. Das werte den Lindhorster Marktplatz auf. „Alle sagen, das war der richtige Weg“, fasste Schwedhelm die Reaktionen zusammen.
Die beiden Vertreter der Gemeinde versicherten, dass der Inhaber auch längerfristig planen kann. Denn die Sondernutzungssatzung und deren Gebührenordnung sehen die Nutzung von öffentlichen Flächen nur befristet vor. „Das wird keiner anzweifeln und in einem Jahr wieder infrage stellen“, zeigte sich Blume sicher. Zur Bekräftigung, dass sich die Gemeinde mit der neuen Freifläche identifiziert, haben Blume, Schwedhelm und Dageför gemeinsam das Band durchgeschnitten und die Terrasse freigegeben, auf der es „noch viele schöne Abende geben“ wird, denkt Schwedhelm.

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