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Lindhorst Messanlage statt baulicher Schritte
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Messanlage statt baulicher Schritte
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00:16 10.10.2013
Quelle: dpa
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Lindhorst

Stattdessen stimmte der Rat dem Vorschlag des Verwaltungsausschusses zu, die Verwaltung damit zu beauftragen, die finanziellen Mittel für eine mobile Geschwindigkeitsmessanlage im Haushalt 2014 zu berücksichtigen.

 So könnte man die Autofahrer mittels blinkender Geschwindigkeitsanzeige aufmerksam machen, regte Bürgermeister Hans-Otto Blume an. Zum Hintergrund: Im Mai 2009 hatte der Gemeinderat ein Verkehrskonzept beschlossen, das drei Teilbereiche vorsieht, die nacheinander „beruhigt“ werden sollen. Das Verkehrskonzept umfasste auch das Aufstellen von „Zone 30“-Schildern an der Königsberger Straße. Dieses, so Gerber in seinem schriftlichen Anliegen an den Rat, reiche nicht aus. Die Autofahrer würden sich nicht an die vorgegebene Geschwindigkeit halten. „Ohne bauliche Maßnahmen wird sich hier keine Veränderung einstellen“, heißt es seinerseits. Außerdem weist er darauf hin, dass der Beethoven Weg „die vermutlich kinderreichste Straße des Ortes“ sei. Und der Schulweg kreuze die Königsberger Straße an eben der Stelle, an der die höchsten Geschwindigkeiten auftauchten.

 Die Ratsmitglieder sprachen sich gegen bauliche Maßnahmen aus. Es gebe mehrere Siedlungen, in denen „Zone 30“ gelte und ein mobiles Messgerät könnte an unterschiedlichen Stellen Nutzen bringen.

 Horst Schimmelpfennig (SPD) appellierte an die Anwohner der Königsberger Straße, die die Höchstgeschwindigkeit selbst gefordert hätten: Nun sollten sie ihre eigenen Forderungen auch einhalten, meinte er.kil

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