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Mit Luftgitarren in den Mai rocken

Lindhorst / Konzert Mit Luftgitarren in den Mai rocken

Drei LiveBands haben am Sonnabend (30. April) dafür gesorgt, dass die Besucher schwungvoll in den Mai rocken konnten. Die 5. Rocknacht des Lindhorster Schützenvereins hat rund 200 Besucher unterschiedlicher Generationen in das Schützenhaus zwischen Ottensen und Lindhorst gezogen. Das Motto: „Rock in den Mai“.

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Die Band „Prisma“ rockt die Bühne mit leisen und lauten Songs. © kil

Lindhorst (kil). Auf die Bühne gingen zum wiederholten Mal die „Nice Guys“. Die Band „Prisma“, rockte das Schützenhaus bereits zum zweiten Mal, während „Rockstore“ eine Premiere erlebte. „Es erwartet uns super Musik“, sagte Eckhard Liebscher, Vorsitzender des SV, zur Begrüßung, und animierte das Publikum, die Luftgitarren, die es zu jeder Eintrittskarte gratis gegeben habe, ordentlich zum Einsatz zu bringen.

Zwar blieben diese zu Beginn noch ungenutzt, die ersten Klänge ließen aber die Füße der Rockfans nicht lange stillstehen. Auf die Ohren gab es Rockklassiker sowie fetzige und ruhige Hits quer durch die Musikgeschichte. Während einige irrtümlicherweise die A-capella-Gruppe „Wise Guys“ statt den Rockern von „Nice Guys“ erwartet hatte, sich aber trotzdem amüsierte, waren unter den Besuchern viele eingefleischte Rockfans, die immer wieder gezielt nach Lindhorst kommen.

„Es ist laut, so wie es sich gehört“, gab Liebscher an, den die Erinnerungen an „Woodstock“ und die „echte Rockmusik der Siebziger“ in Stimmung brachten.
Aber nicht nur die, die mit den Anfängen der Rockmusik groß geworden sind, fanden ihren Weg zur Rocknacht. Auch die jüngere Generation ließ sich auf die Bands ein. „Musik vom Allerfeinsten“, fasste Peter Kleinsorge (46) aus Bokeloh zusammen, der als waschechter Rockfan angereist war. „Es ist klasse, dass hier auf den Dörfern immer wieder so etwas auf die Beine gestellt wird“, meinte er.

Stefani Winkler (33) aus Wunstorf zog es gleich zu Beginn auf die Tanzfläche. Sie kenne die Musiker der Band „Prisma“ und sei mit dem gesamten „Anhang“ – Ehefrauen, Kinder und Freunde – im Gepäck gekommen. „Es ist immer wieder gut“, sagte sie. „Die Bands sind jedes Mal klasse.“ Eine gute Alternative zum gewöhnlichen Tanz in den Mai, der oftmals Volksfestatmosphäre versprühe, fand die 33-Jährige. „Wir bleiben natürlich bis zum Schluss.“

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