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Lindhorst Mit Schwung in die Weihnachtszeit
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Mit Schwung in die Weihnachtszeit
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00:20 10.12.2014
Die „Supa Gaudi Schaukel“ kommt bei Kindern und Erwachsenen gut an. Quelle: mak
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Lindhorst

Organisiert wurde das vorweihnachtliche Treiben vom Handel- und Gewerbeverein (HGV) Lindhorst.

 Die dreijährige Miley aus Kobbensen konnte gar nicht genug bekommen vom Karussell. Nach einer Runde im Auto wechselte das Mädchen aufs Motorrad. Das hielt der stolze Papa René Radtke sofort mit seinem Smartphone fest. „Wir sind zum ersten Mal hier. Das Puppentheater ist wirklich klasse, das sollte man sich unbedingt ansehen“, sagte er.

 Die „Supa Gaudi Schaukel“ lud zum gemütlichen oder schnellen Schwingen ein – je nachdem, wie viel Puste die Eltern beim Anschubsen bewiesen. Benötigten diese eine Stärkung zwischendurch, konnten sie aus vielen Leckereien von Bratwurst bis Crêpes wählen.

 Weihnachtlich war es auch ein paar Meter weiter beim Bergbaumuseum im Hofcafé Gümmer. Dort gab es eine Adventsausstellung mit Künstlern aus der Region sowie Kaffee und Kuchen. Erika Pohlmann (67) aus Lauenhagen ist bereits seit zehn Jahren bei der Ausstellung vertreten. „Basteln ist mein Hobby“, verriet sie. An ihrem Stand bot sie ausschließlich Weihnachtliches wie Sternenlampen, Grußkarten und Stickereien an.

 Altes Spielzeug gab es bei Chayenne (10) und ihrer Schwester Sharon Jean (10) zu bestaunen. Die Enkelinnen des Museumsbetreibers Gunter Ludewig haben allerhand Barbie-Artikel ausgemistet und verkauft. „Ich spiele nicht mehr so gern mit Barbie“, erzählte Sharon Jean und ergänzte: „Ich hoffe, dass ich das Barbiehaus heute verkaufen kann.“ Der Nintendo DS hat der Barbie längst den Rang abgelaufen. Für diesen wünscht sich das Mädchen ein paar Spiele zu Weihnachten, berichtete die Zehnjährige.

Lindhorst, am Sonnabend um 18 Uhr: Feuerwehrsirenen schallen durch den Ort, das Ziel der Einsatzwagen ist der ehemalige Getränkemarkt an der Bahnhofstraße 39. In diesem Gebäude sollen sich fünf Personen befinden. Was auf den ersten Blick wie purer Ernst aussieht, ist jedoch nur eine Übung der Feuerwehren der Samtgemeinde.

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„Wir haben ein gewissen finanzielles Problem, über das wir reden müssen“, hat Lindhorsts Gemeindedirektor und Kämmerer Jens Schwedhelm bei den Haushaltsberatungen eingeräumt.

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Wer künftig öffentliche Flächen in Lindhorst für Verkaufsstände, Bestuhlung, Werbung und Sonstiges nutzt, soll dafür eine festgelegte Gebühr bezahlen.

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