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Lindhorst Neue Planung abgesegnet
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Neue Planung abgesegnet
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00:19 04.02.2015
Linksabbieger haben an der Kalten Straße schlechte Sicht. Archiv
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Lindhorst

Manfred Richter, CDU-Fraktionssprecher, gab der Verwaltung mit auf den Weg, doch noch eine Markierung für Radfahrer auf der Fahrbahn in Betracht zu ziehen. Die Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr hatte bei der Vorstellung des neuen Plans mitgeteilt, dass die betreffende L449 zu schmal für solche Radstreifen sei.

 Die Radfahrer sind ohnehin der eigentliche Grund für die Neuplanung. Weil diese sich vor Gericht das Recht erstritten hatten, auf der Straße fahren zu dürfen, ist es unzulässig, sie innerorts auf einen Radweg zu zwingen. Jetzt wird also lediglich der Gehweg ausgebaut, statt diesen mit einem Radweg zu kombinieren. „Das ist tragisch“, meint SPD-Fraktionsvorsitzender Horst Schimmelpfennig, „ich hätte die Radfahrer lieber auf dem Radweg gesehen.“ Ansonsten halte er die Planung für nachvollziehbar. Auch Holger Menschings (CDU) Vorschlag, die Kreuzung an der Kalten Straße so zu modifizieren, dass Linksabbieger bessere Einsicht nehmen können, sei wichtig gewesen.

 Richters Vorschlag, für Radfahrer wenigstens Streifen auf die Straße zu malen, sei wohl nicht umsetzbar, glaubt Gemeindedirektor Jens Schwedhelm. „Dafür muss die Fahrbahn eine Breite von 7,50 Metern haben“, zitierte er die Landesbehörde. „Ich war in Bad Nenndorf, da hat die Fahrbahn auch keine 7,50 Meter“, berichtete Richter. „Vielleicht ist das bei Gemeindestraßen anders“, entgegnete Schwedhelm.

 Ein anderes Fass machte Klaus Baxmann (SPD) auf. „Ich finde die Planung nicht in Ordnung“. Lindhorst bewege sich „weiter weg von vernünftigen Sachen“, weil auf der Westseite kein Gehweg angelegt werde. Heinz-Dieter Lauenstein (SPD) erinnerte den Parteigenossen an bereits gefasste Beschlüsse und deren Grund: „Alle dort Wohnenden haben sich dafür ausgesprochen, das nicht zu wollen.“ bab

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