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Neuer Anlauf für Wochenmarkt in Lindhorst

HGV erarbeitet eigenes Konzept Neuer Anlauf für Wochenmarkt in Lindhorst

Die SPD-Fraktion im Lindhorster Gemeinderat hat das Thema Wochenmarkt erneut auf die Tagesordnung setzen lassen. Mit einem Antrag drängen sie auf „schnellstmöglichen Abschluss eines Vertrages mit der Deutschen Marktgilde eG zum Zwecke der Einrichtung eines Wochenmarktes“.

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Quelle: dpa/Symbolbild

Lindhorst. Zunächst wurde der Antrag vom Bauausschuss behandelt. Der Handel- und Gewerbeverein (HGV) will jedoch auf die Bremse treten. „Es liegt ein Antrag des HGV vor, der darum bittet, das zurückzustellen“, informierte Gemeindedirektor Jens Schwedhelm den Ausschuss, da der Verein momentan ein eigenes Konzept vorbereite. Die Sitzung wurde kurz unterbrochen, um den HGV-Vorsitzenden André Treichel zu Wort kommen zu lassen.

 „Ich war sehr überrascht, dass der Antrag auf der Tagesordnung stand“, sagte Treichel. Vor einem Jahr sei abgemacht worden, dass ein Konzept erarbeitet und dann erst besprochen werde, wie Lindhorst verfahren solle. Er deutete an, dass der HGV kurz davor sei, einen Entwurf vorzustellen.

 Auf Nachfrage will Treichel noch keine Einzelheiten verraten. „Das ist alles gerade in Planung“, hält er sich bedeckt. Wenn Ergebnisse vorliegen, sollen diese der Öffentlichkeit vorgestellt werden. Eigentlich stand der HGV bisher der Einrichtung eines Wochenmarktes eher kritisch gegenüber, weil er unter anderem befürchtete, dass den Einzelhändlern dadurch Konkurrenz gemacht würde.

 Die SPD hält dennoch daran fest, die Marktgilde mit ins Boot zu holen. „Der Antrag der SPD-Fraktion wird weiter aufrechterhalten“, beharrte Heinz-Dieter Lauenstein. Die Verwaltung solle die Marktgilde auffordern, einen Entwurf vorzulegen. Das HGV-Konzept könne dort einfließen. „Je mehr Interessenten wir für einen Wochenmarkt finden, je eher ist die Chance gegeben, dass sich Kunden finden und die Gemeinde Lindhorst bereichern“, sagte er. Stefanie Sonnekalb-Unruh (Grüne) kündigte an, dass ihre Partei einem Vertragsabschluss mit der Marktgilde nicht zustimmen werde, wenn der HGV dagegen ist.

 Die Verwaltung legt in ihren Ausführungen zum SPD-Antrag dar, dass der Vertreter der Marktgilde versuchen wollte, Beschicker zu finden und ankündigte, 2015 auf die Gemeinde zuzukommen. Bislang sei aber nichts passiert. Ihrerseits habe die Gemeinde keine Vertragsabschlüsse forciert, da dies bisher „nicht in den Vordergrund gestellt“ wurde.

 Der Antrag der SPD steht auch am Donnerstag in der öffentlichen Ratssitzung auf der Tagesordnung. Diese beginnt um 19 Uhr im Rathaus. bab

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