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Lindhorst Nicht, dass der „IGS-Zug“ abfährt
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Nicht, dass der „IGS-Zug“ abfährt
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00:16 21.10.2013
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Von Tina Bonfert

Lindhorst. Er habe vor allem Bedenken, dass nicht nur die aktuellen Schülerzahlen einen Einfluss auf die Zukunft der Schule in Lindhorst haben, sondern, dass es durchaus eine politische Entscheidung werden könne, da sich auch Rinteln um die Errichtung einer IGS beworben habe. „Zwei neue IGS in Schaumburg werden wohl nicht möglich sein“, so Hinse. Daher befürchte er, dass Lindhorst bei dieser Entscheidung den Kürzeren ziehe, wenn der Kreistag sich nicht entschieden genug dafür einsetze.

Der Kreisausschuss hat nach Angaben von Kreis-Schuldezernentin Katharina Augath in seiner Sitzung im Juni dieses Jahres die Verwaltung beauftragt, die Genehmigung weiterer Integrierter Gesamtschulen im Landkreis zu prüfen. Zudem sollten alle Möglichkeiten untersucht werden, um den Schulstandort Lindhorst auf Dauer zu sichern und zu erhalten. Derzeit erarbeite die Kreisverwaltung das entsprechende Konzept. Dazu sei man auf die aktuellen kreisweiten Schülerzahlen angewiesen, die noch in diesem Monat erwartet werden. Hinse gibt zu bedenken, dass es ohne die Einführung einer IGS bald keine weiterführende Schule in Lindhorst mehr geben könnte. Die derzeitigen Schülerzahlen würden zeigen, dass die Oberschule in Lindhorst nicht gut angenommen werde. Ein weiteres Problem sei die mangelnde Kooperation zwischen der Grund- und der Oberschule.

Bevor sich der Schulausschuss am 25. November sowie abschließend der Kreistag am 17. Dezember mit der Angelegenheit befasse, seien Gespräche mit allen Beteiligten (Schulen, Landesschulbehörde, Kommunen und Kreiselternrat) zu führen, erklärt Augath.
„Mit einem neuen Türschild ist es sicher nicht getan“, so Hinse. Aber wenn die IGS eingerichtet werde, sei das eine positive Entwicklung für den Schulstandort Lindhorst. „Und die Leute merken, dass sich etwas tut.“ Bleibt abzuwarten, wie der Kreistag entscheidet.

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