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Präventionstage an der Oberschule

Lindhorst Präventionstage an der Oberschule

In der Lindhorster Oberschule haben die Schüler einmal einige Zeit gar nichts getan und durften sich sogar auf Matten legen und schlafen, wie der Fünftklässler Erwan verriet. Doch das Nichtstun – oder Chillen – ist gar nicht so einfach, wie es sich anhört. Das hat jedenfalls Schulsozialarbeiterin Birgit Schukowski bei den Präventionstagen festgestellt.

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Bewegung und Entspannung tun gut. Das haben die Kinder der fünften Klassen der Magister-Nothold-Oberschule erfahren.

Quelle: bab

Lindhorst. Die Lektion zum Thema Entspannung gehörte zu den drei Komplexen der Präventionstage, die für die fünften Klassen der Oberschule konzipiert wurden. Deshalb war das Nichtstun auch keine Passivität, sondern Schulung der eigenen Achtsamkeit. Die beiden Tage zuvor hatten sich die Schüler beim Sport ausgetobt und sich mit Ernährung befasst.

Nach dem Motto der Präventionstage „Spürnasen“ haben die Kinder in sich hineingehorcht, um herauszufinden, was ihnen gut tut, wie Schukowski erklärt. Für die Präventionstage hatte die Schule auch externe Kräfte eingebunden so wie Britta Kunze vom Familienzentrum Stadthagen und Dorothea Schulte-Girr aus Bückeburg, die Entspannungsübungen für die Kinder konzipiert hatten. Beide haben festgestellt, wie viele Schwierigkeiten manche Kinder haben, zur Ruhe zu kommen. „Einfach mal nix zu machen – nix. Das ist denen ganz schwer gefallen“, sagt Kunze. Doch nach und nach haben die Anleiterinnen Erfolge erzielt.

Positive Erfahrungen sollten die Schüler auch mit dem Bewegungs- und Ernährungsangebot machen, das Alternativen zu den üblichen Beschäftigungen oder Essensgewohnheiten bot. „Wir haben den Kindern auch Rezepte an die Hand gegeben, die sie alleine gut zubereiten können“, sagte Iris Burkhardt-Pawlik von der Kreisjugendpflege, die die Präventionstage in der Magister-Nothold Oberschule begleitet. Am Bewegungstag habe sie gemerkt, dass es einige Kinder richtig glücklich gemacht habe, sich bis zur Erschöpfung auszutoben.

„Es wäre gut, wenn wir von all dem etwas in den Schulalltag übernehmen könnten“, ist Schukowskis Wunsch. Besonders die Auswahl der Pausensnacks und zuckerhaltigen Getränke ist der Schulsozialarbeiterin häufig ein Dorn im Auge. „Wir können nur einen Impuls geben“, sagte Burkhardt-Pawlik, damit vielleicht auch der eine oder andere Apfel Platz im Schulranzen findet. bab

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