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SPD-Kandidaten für den Samtgemeinderat

Ortsteile "sind ausgewogen besetzt" SPD-Kandidaten für den Samtgemeinderat

Lang bewährte Kräfte belegen die vorderen Plätze, aber auch Neueinsteiger in der Politik finden sich auf der Liste: Der SPD-Samtgemeindeverband Lindhorst hat am Wochenende auf dem Gümmerschen Hof seine Kandidaten zur Wahl des Samtgemeinderates im September vorgestellt.

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Kandidaten präsentieren sich dem Fotografen. Mit dabei: Neueinsteigerin Aileen Martin (sitzend Mitte) und Cornelia Möller-Lockmann (sitzend links), die für den Gemeinderat kandidiert.

Quelle: sk

LINDHORST. Hans-Otto Blume, Bürgermeister von Lindhorst, führt die Liste an, gefolgt vom Beckedorfer Amtskollegen Dieter Wall. Der Empfehlung des Unterbezirks, eine Frau auf den zweiten Platz zu setzen, folgte der Verband nicht. Cerstin Beyer ist auf Platz drei zu finden. Es folgen Frank Stahlhut und auf Platz fünf Christopher Sendler. Diskussionen um die Besetzung der insgesamt 21 Listenplätze habe es gegeben, allerdings keine Eklats, berichtete Blume von der Kandidatenwahl und freute sich, dass die Ortsteile „ausgewogen besetzt sind“. Neben Beckedorf und Heuerßen befindet sich Lindhorst mit Lüdersfeld in einem Verband.

Zum ersten Mal auf der Liste (Platz 11) steht Aileen Martin. Die Enkelin des Samtgemeindeverbandsvorsitzenden Erwin Martin: „Ich bin mit der Politik aufgewachsen.“ Bislang habe sie sich allerdings nicht um einen Platz im Samtgemeinderat bewerben können, da sie in Barsinghausen gelebt habe. Die 27-jährige Bankangestellte möchte sich für Jugendangebote in der Samtgemeinde einsetzen, ebenso dafür, dass „die Flüchtlinge gut in das Gemeindebild integriert werden, dass offen mit der Sache umgegangen wird“.

Im Fokus hat die Samtgemeinde-SPD für die kommenden Jahre unter anderem das Feuerwehrwesen. Blume: „Was passiert, wenn in Ottensen die Feuerwehr aufgelöst ist?“ Heinz-Dieter Lauenstein, Fraktionsvorsitzender der SPD im Samtgemeinderat, will die Belange des privaten und gewerblichen Wohnbaus berücksichtigt sehen. In einem politischen Amt wird Lauenstein selbst künftig allerdings nicht mehr für die Samtgemeinde tätig sein. Nach 35 Jahren Ratsarbeit will der 65-Jährige nicht noch einmal kandidieren. Angesichts der oft hohen Belastung in der Gremiumsarbeit meinte Lauenstein zu seinem Abschied: „Es fällt mir nicht schwer.“ Wer die SPD-Kandidaten kennenlernen will, hat dazu beim Erdbeerfest, Sonntag, 12. Juni, ab 11 Uhr am Eispavillon in Lindhorst an der Oststraße 6 Gelegenheit. sk

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