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Lindhorst SPD will Ämter neu besetzen
Schaumburg Lindhorst Lindhorst SPD will Ämter neu besetzen
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18:06 04.01.2019
Lindhorst

Die SPD schickt Svenja Edler ins Rennen, stellvertretende Bürgermeisterin der Samtgemeinde Eilsen und Gemeindedirektorin in Bad Eilsen. Bevor die Sozialdemokraten jedoch in den Kampf um die Wähler ziehen können, müssen sie eine Personalie klären. Wer soll künftig den Samtgemeindeverband führen? Ende November war die Vorsitzende Cerstin Bayer, die für die SPD im Gemeinderat, im Samtgemeinderat und im Kreistag sitzt, zurückgetreten. Zwei Tage zuvor hatte sie bei der Nominierung zum Amt des Samtgemeindebürgermeisters deutlich gegen Svenja Edler verloren. Auch ihr Stellvertreter Erwin Martin gab seinen Posten an die Partei zurück.

Einzig verbliebener Stellvertreter ist Thilo Müthing. „Wir wollen nicht still halten, sondern die Ämter neu besetzen“, sagt Müthing. Die Vakanz dürfe „nicht länger als notwendig“ andauern. Einen Zusammenhang mit der Mai-Wahl gebe es nicht, so Thilo Müthing. Über mögliche Kandidaten habe man noch nicht geredet, sagt der Beckedorfer. Am 14. Januar werde der Vorstand zusammenkommen, um das weitere Prozedere festzulegen. Einen Termin für die Mitgliederversammlung, die Bayers und Martins Nachfolge regeln solle, habe man schon im Auge, sagt Müthing.

CDU und Grüne: gemeinsame Kandidatin

CDU und Grüne gehen mit einer gemeinsamen Kandidatin in die Wahl. Stefanie Sonnekalb-Unruh lebt seit drei Jahrzehnten in Lindhorst und sitzt für die Grünen im Samtgemeinderat. „Politisch sind die Vorstellungen von CDU und Grünen fast deckungsgleich“, sagt Burkhard Pieper, der den CDU-Samtgemeindeverband leitet. Nach Lage der Dinge wird es also am 26. Mai zu einem Wettkampf zwischen der Lokalmatadorin Sonnekalb-Unruh und der Verwaltungsfachfrau Svenja Edler kommen. „Mit Eigengewächsen haben wir im Amt des Bürgermeisters gute Erfahrungen gemacht“, sagt CDU-Mann Pieper und verweist auf Andreas Günther und dessen Vorgänger Gerhard Busche. Auch die Samtgemeinde-CDU will noch in diesem Monat einen Schlachtplan für die Wahl am 26. Mai entwerfen. Die heiße Phase soll Anfang Mai ein grün-schwarzer Jazzfrühschoppen einleiten, sagt Pieper. ab