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Sachsenhäger Straße: Ausbau erst 2017

Neuer Plan Sachsenhäger Straße: Ausbau erst 2017

Mit der Sanierung der Sachsenhäger Straße (Kreisstraße 30) wird voraussichtlich erst 2017 begonnen werden. Mitarbeiter der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, Geschäftsbereich Hameln, haben dem Bau-, Umwelt- und Sportausschuss die neuen Entwürfe für den Ausbau vorgestellt.

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Politiker hätten die Situation an der Kreuzung Sachsenhäger Straße/Kalte Straße gerne etwas entschärft. Für einen Kreisel ist kein Platz.

Quelle: bab

Lindhorst. Das Gremium empfahl den Vorschlag mit einigen Änderungswünschen. „Baureife Unterlagen“ werden nach Angaben der Landesbehörde 2016 vorliegen. Hartmut Meyer, Sachgebietsleiter für Planung und Planfeststellung bei der Straßenbaubehörde, und Projektleiter Jens Homburg erläuterten den Ratsmitgliedern zunächst die Auswirkungen eines Gerichtsurteils, das die Neuplanung erforderlich gemacht hatte (SN berichteten). Dies führe zur Aufhebung der Radwegpflicht innerorts. Das Ergebnis für Lindhorst: Die Radfahrer bekommen am Lindhorster Ortseingang eine Verkehrsinsel, damit sie – von Sachsenhagen kommend – von der linken auf die rechte Fahrbahnhälfte gelangen können. Für Fußgänger auf der Sachsenhäger Straße kann Lindhorst hingegen wegen der geringen Frequenz an keiner Stelle einen Fußgängerüberweg beanspruchen. Zudem muss die Gemeinde auch noch das Pflaster für den Bürgersteig bezahlen. Die Kosten werden teils durch Anliegerbeiträge gedeckt. Den kombinierten Geh- und Radweg, der gestrichen werden musste, hätte laut Auskunft von Gemeindedirektor Jens Schwedhelm der Landkreis finanziert.
Die neuen Planungen führten auch zu neuen Ideen. So fragte Ratsherr Erwin Martin (SPD), ob an der Kreuzung zur Kalten Straße der Bau eines Kreisels möglich wäre. Obwohl nach Meinung der Experten und der übrigen Ausschussmitglieder kein Platz dafür wäre, schlug Holger Mensching (CDU) vor, die Ecke aufzuweiten und dadurch etwas zu entschärfen. Heinz-Dieter Lauenstein (SPD) sieht die Gefahr besonders für Linksabbieger in die Kalte Straße, die den Gegenverkehr sehr spät sehen würden. Es wurde ebenfalls vorgeschlagen, die Situation durch einen Verkehrsspiegel zu verbessern.
Einig waren sich die Ausschussmitglieder darin, auf die Anlage eines weiteren Stücks Bürgersteig zwischen Ottenser Straße und der Sachsenhäger Straße Nummer 8 zu verzichten. Mensching fragte nach Möglichkeiten, Querungshilfen für Fußgänger zu schaffen. Obwohl die Sitzung für Fragen der Zuschauer nicht unterbrochen wurde, schaltete sich der Vorsitzende des Seniorenbeirates der Samtgemeinde, Manfred Völker, ein. Er erinnerte vehement an einen Antrag, auf dem Teilstück zwischen Kalter und Ottenser Straße eine Übergangshilfe für Fußgänger zu schaffen. Dies soll laut Ausschuss nun mit sogenannten taktilen (visuell und haptisch wahrnehmbaren) Elementen passieren.
Grundsätzlich werde die neue Planung an den geeigneten Stellen eine größere Fahrbahnbreite bringen, sagten Meyer und Homburg von der Landesbehörde. Da der Radweg wegfalle, könne der Gehweg schmaler werden. Für eine zusätzliche Sicherheitsstreifenmarkierung für Radfahrer reiche die Breite der Fahrbahn jedoch nicht aus. 

bab

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