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Schlange stehen für die tolle Knolle

Lindhorst / Kartoffelfest Schlange stehen für die tolle Knolle

Das Kartoffelfest im Gemeinschaftszentrum „Hof Gümmer“ hat viele Gäste angelockt, die sich „Erdäpfel“ – egal, in welcher Form zubereitet – gerne schmecken ließen. Die Feinschmecker mussten allerdings etwas Geduld mitbringen, weil sich vor manchen Verkaufsständen lange Schlangen gebildet hatten.

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Schlange stehen: die Kartoffelpuffer gehen weg wie warme Semmeln.

Quelle: svb

Lindhorst (svb). Schon bevor die Besucher den Hof erreichten, duftete es nach frischem Kartoffelpuffer. Weil diese Leckerei eine Weile braucht, um goldbraun gebraten zu sein, bildete sich an diesem Stand die längste Schlange. Wer einen Puffer ergattert hatte, konnte in strahlender Sonne oder im Schatten der Eiche auf dem Hof des alten Gemäuers gemütlich schlemmen.

Im großen Saal des „Hofes Gümmer“ gab es Bratkartoffeln, Kartoffelsuppe und Matjes. Wer es klassisch mag, konnte die Bratkartoffeln mit Sülze genießen oder sich für eine exotisch klingende Matjes-Apfel-Sahne-Sauce entscheiden.

Exotisches hatte auch Renate Kreutzkam aus Meerbeck zu bieten. Für „Oma’s Brotaufstrich“ kocht sie sämtliche in beheimateten Gärten vorkommende Beeren und Früchte ein. Neue Kreationen mit teilweise orientalischen Zutaten kreiert sie mittlerweile auch. So hat sie Rhabarber mit Vanille und Rhabarber mit Orangensaft samt Ingwer gemischt. Auch eine Feigen-Orangen-Amaretto-Kreation hat Kreutzkam in ihrem Sortiment.
Das Museumscafé wartete mit selbst gebackenen Torten auf, während sich Weinkenner edle Tropfen vom „Weingut Herbert Koch“ aus Biebelsheim in Rheinhessen zum Essen schmecken lassen konnten. Ob weißer Burgunder, Portugieser Weißherbst und Rosé-Qualitätswein oder roter Dornfelder – für jeden war etwas dabei.

Gunter Ludewig, Vorsitzender des Fördervereins und Veranstalter, bedankte sich ausdrücklich bei den rund 40 Helfern, ohne die das Fest nicht zustande gekommen wäre. Er freute sich besonders über die Gäste, die nicht im Verein seien, sich aber aus Verbundenheit an dessen Aktivitäten beteiligen. „Darauf warten die Leute“, sagte Bürgermeister Hans-Otto Blume über das gelungene Kartoffelfest. Einmal mehr habe sich der „Hof Gümmer“ als „ideales Gelände“ für solche Aktivitäten erwiesen.

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