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Lindhorst Sparen ja, getrennte Kosten nein
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Sparen ja, getrennte Kosten nein
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00:18 24.08.2017
 Dass ein Schwimmbad fast immer ein Zuschussgeschäft ist, darüber sind sich die Politiker bewusst. Um Einsparungen wollen sie sich dennoch bemühen. Quelle: kil
SAMTGEMEINDE LINDHORST

Im vergangenen Betriebsbericht habe es dazu keine Infos gegeben, weil eine getrennte Erfassung technisch nicht möglich ist. Ulf Dönau (Grüne) ist der Meinung, dass es wichtig sei, zu wissen, wo am meisten Energie verbraucht und Geld ausgegeben werde, um gezielt dagegen steuern zu können. Der Samtgemeinderat hat den Antrag allerdings abgeschmettert.

Damit folgte das Gremium nicht der Beschlussempfehlung des Samtgemeindeausschusses. Dieser hatte nach Angaben von Verwaltungschef Andreas Günther empfohlen, den Antrag zunächst zurückzustellen. Zudem solle die Verwaltung beim nächsten Betriebsbericht eine grobe Schätzung der Kostentrennung vorlegen. Dies sei durchaus machbar, meint Günther. Zwar nutzten Frei- und Hallenbadbesucher gemeinsame Duschen und den selben Eingang, da das Freibad aber im Herbst schließt, könnte eine grobe Kostentrennung durchaus ermittelt werden.

Sparprogramm bleibt Thema

Dieter Wall (SPD) stellte jedoch den Antrag, darüber abzustimmen, die Anregung der Grünen nicht weiterzuverfolgen. Für ihn mache es „wenig Sinn“ mit technischem und personellen Aufwand auf eine solche Trennung hinzuarbeiten. Aufwand und Nutzen stünden in keinem Verhältnis. Er schloss sich zudem den Ausführungen von Matthias Hinse (Die Linke) an, der es für nicht zielführend hält, die Kosten auseinander zu rechnen. Wenn es um die Bezuschussung gehe, kämen am Ende doch sowie wieder beide Summen zusammen.

Ulf Dönau sah das anders. Jeder Wirtschaftsbetrieb würde doch auch wissen wollen, in welchem Bereichen hohe oder niedrige Ausgaben vorhanden seien. Außerdem bestehe der Antrag seiner Fraktion doch lediglich darin, den Aufwand für eine getrennte Erfassung zu prüfen.

Der Rat war sich aber mehrheitlich einig und stimmte Walls Antrag zu. Gegenstimmen kamen lediglich von den Antragstellern der Grünen und Sven Unruh von der CDU. Damit ist der Antrag soweit vom Tisch. Einig waren sich aber alle, dass es grundsätzlich richtig sei, das Einsparpotenzial im Bad immer wieder zu thematisieren. Dönau gab sich mit der Entscheidung nicht ganz zufrieden: Unter dem Punkt „Anfragen“ formulierte er den Antrag als Anfrage an die Verwaltung um. kil