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Spielplatz für Jung und Alt in der Kritik

Lindhorst Spielplatz für Jung und Alt in der Kritik

Der Bauausschuss der Gemeinde Lindhorst hat die Aufnahme einiger umfangreicherer Baumaßnahmen in den Haushalt 2012 befürwortet. Für das Geld für einen Mehrgenerationenspielplatz empfahlen die Politiker einen Sperrvermerk.

Lindhorst (gus). 140000 Euro stehen im Etat für den Ausbau der Bahnhofstraße. Denn zwischen Bahnhof und Lüdersfelder Straße muss die Gemeinde einen Fußweg bauen lassen. 70000 Euro sollen aus Zuschüssen eingenommen werden. 20000 Euro sind in den Plan aufgenommen worden, um die Neugestaltung des Marktplatzes anzuschieben. Gemeindedirektor Jens Schwedhelm signalisierte auch hierfür eine Zuschussmöglichkeit.

Für den Bau der „Park&Ride“-Anlage (wir berichteten) sind rund 536000 Euro in den Etat aufgenommen worden, aufgeteilt auf den nördlichen und den südlichen Bereich sowie die „Bike&Ride“-Anlage. Rund 460000 Euro stehen als Einnahme in dem Zahlenwerk. Dieses Geld stammt aus Zuschüssen.

Ein Mehrgenerationenspielplatz soll in 2012 ebenfalls entstehen. Dafür hat die Gemeinde 70000 Euro eingeplant. Zuschüsse dafür gibt es nicht. Die SPD plädierte für einen Sperrvermerk. Es soll Fördergeld beantragt werden. Heinz-Dieter Lauenstein (SPD) zweifelte den Sinn der Investition an. Dem schloss sich Holger Mensching (CDU) an. Es gebe auch Sanierungsbedarf an anderen Spielplätzen.

Für rund 12000 ist geplant, Sanierungsarbeiten am Dorfgemeinschaftshaus Ottensen umzusetzen. Noch kein Geld hat die Verwaltung in den Etat für den Ausbau des Busbahnhofs an der Magister-Nothold-Schule eingeplant. Das zweite Quartier der Tempo-30-Zone im Bereich Schöttlinger Straße/Glück-Auf-Straße soll in 2012 ausgeschildert worden. Kosten: 5000 Euro. Der Bereich zwischen Oststraße und Wiemannstraße ist bereits in 2010 Tempo-30-Zone geworden.

Mensching sagte, er bezweifle, dass sich die Mehrheit der Autofahrer an das Tempolimit hält. Er wünschte sich eine Kontrolle seitens der Polizei. Schwedhelm berichtete von einer bereits vorgenommenen Messung, bei der lediglich einige Zweiradfahrer zu schnell gewesen sind. Auch Lauenstein befürwortete weitere Tempomessungen.

Weitere 5000 Euro kosten Restarbeiten für die Sanierung der Straßenbeleuchtung. Der Großteil der Arbeiten dafür ist bereits abgewickelt worden. Die Resonanz auf das jetzt gelbliche Licht ist nach Worten von Bauausschussvorsitzendem Klaus Baxmann gemischt. Lauenstein sagte, er empfinde das Licht heller. Ziel der Sanierung waren Stromersparnis und geringere Wartungskosten.

Der Haushalt kann lediglich per Kreditaufnahme ausgeglichen werden. Der Rat muss den Plan noch verabschieden. Am Montag, 12. März, befasst sich der Finanzausschuss mit dem Papier. Beginn der öffentlichen Sitzung im Rathaus ist um 19 Uhr.

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