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Lindhorst Spontaner Applaus für den Haushaltsplan
Schaumburg Lindhorst Lindhorst Spontaner Applaus für den Haushaltsplan
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06:17 23.03.2012
Ein Bild mit Symbolcharakter: Hinsichtlich der geplanten Sanierung des Marktplatzes ist zwar in 2012 nur Geld für Planungsschritte eingeplant, doch die Baustelle an der Bahnhofstraße im Hintergrund kündigt an, dass sich das Erscheinungsbild des Platzes bald ändert. Quelle: gus
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Lindhorst (gus). Damit haben die Ratsherren die von den Fachausschüssen empfohlenen Investitionen beschlossen. Dies gilt auch für den Sperrvermerk, der der Ausgabe von 70000 Euro für einen Mehrgenerationenspielplatz verpasst wurde. Das Geld wird nur dann entsprechend eingesetzt, wenn keine alternativen Finanzierungsmöglichkeiten aufgetan werden.

Eine solche Möglichkeit wäre die Beteiligung am „Leader“-Programm des Landkreises. Dafür müsste sich die Gemeinde bewerben, mit offenem Ergebnis, wie Schwedhelm erklärte. Die Bewerbung soll nun vorbereitet werden.

Mehrere echte Meilensteine in der jüngeren Geschichte der Gemeinde bilden die Investitionen im Etat 2012. So ist darin das Anlegen eines Fußwegs an der Ortsdurchfahrt im aktuellen Bauabschnitt für 140000 Euro enthalten. 70000 Euro nimmt die Gemeinde in Form eines Zuschusses ein.

Auch die seit einigen Jahren diskutierte Umgestaltung des Marktplatzes wirft in 2012 bereits finanzielle Schatten voraus, wenn auch nur in Form von 20000 Euro für Planungsarbeit. Mit dieser Maßnahme ist auch das Anlegen eines Busbahnhofs an der Glück-Auf-Straße verknüpft, wofür aber noch kein Planungsansatz in den Etat gestellt wurde.

Der dickste investive Brocken im Haushalt ist das Anlegen der „Park&Ride“-Anlage mit rund 540000 Euro auf der Auszahlungsseite. Einnahmen aus Zuschüssen decken mindestens 65 Prozent, möglicherweise sogar mehr als diese Quote, ab. Den formalen Beschluss, den Parkplatz am Bahnhof anzulegen, fällte der Gemeinderat bei derselben Sitzung, in der auch der Haushaltsplan beschlossen wurde. Dazu gehört auch eine „Bike&Ride“-Anlage mit überdachten Fahrradständern.

Im Rat herrscht auch die Hoffnung, dass Lindhorst in die Zone des Großraumverkehrs (GVH) einbezogen wird. Dies würde den Anschluss der Gemeinde an den Öffentlichen Personennahverkehr zusätzlich aufwerten, da die Pendler und sonstigen Zugreisenden keine Extra-Fahrkarte mehr für den Abschnitt Lindhorst-Haste lösen müssten.

Für den Etatplan erntete Kämmerer und Gemeindedirektor Schwedhelm jede Menge Lob. Es gab sogar spontanen Applaus, als der Plan beschlossen war. Kein Wunder, berichtete Schwedhelm auch von der positiveren Einnahmesituation, die dazu führt, dass die Gemeinde nicht mehr „von ihrer Substanz“ leben muss.

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