Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regenschauer

Navigation:
Telekom-Ausbau spart Kosten

Samtgemeinde Lindhorst Telekom-Ausbau spart Kosten

Vertreter der Telekom Deutschland und der Mitgliedskommunen der Samtgemeinde Lindhorst haben bei einem Pressetermin die Bedeutung des derzeit laufenden Breitbandausbaus der Telekom betont. Die Maßnahme sei positiv für den Wirtschaftsstandort und spare den Mitgliedskommunen „erhebliche Kosten“, wie Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther versicherte.

Voriger Artikel
Aus Erfahrungen lernen
Nächster Artikel
Lindhorst will mehr Spielraum für Gewerbe

Jan Helms (von links), Andreas Günther, Hans-Otto Blume, Jürgen Simon, Sven Auhage von der Telekom, Dieter Wall und Thomas Bartels sind sich darin einig, dass der Breitbandausbau zur Standortsicherung beiträgt.

Quelle: bab

Samtgemeinde Lindhorst. Bis auf Heuerßen, das momentan im Gegensatz zu Kobbensen nicht auf der Ausbauliste der Telekom steht, profitieren alle Orte der Samtgemeinde. Dies bestätigte Lüdersfelds stellvertretender Bürgermeister Jürgen Simon, Hans-Otto Blume als Bürgermeister von Lindhorst und dessen Amtskollege Dieter Wall aus Beckedorf. Und dies nicht nur in technischer Hinsicht, weil das Tempo im Internet auf bis zu 100 MBit/s erhöht werden soll. Vor allem sparen die Kommunen auch Geld, da sie für das Breitbandausbauprogramm des Landkreises finanziell nicht mehr so stark herangezogen werden müssen.

Blume erinnerte in diesem Zusammenhang daran, dass es in Lindhorst unterschiedliche Meinungen darüber gegeben habe, ob sich die Gemeinde die Beteiligung am Landkreisprogramm leisten solle. Laut Günther hätte ansonsten die Gemeinde Lindhorst rund 90.000 Euro investieren müssen. Für Beckedorf gab Wall einen Betrag von rund 85.000 Euro an, der sich nun komplett erübrigt habe. Da sich beide Kommunen in einer Haushaltskonsolidierungsphase befinden, kommt ihnen der derzeitige Ausbau, den die Telekom vollständig bezahlt, gelegen.

Für Kunden soll es nicht unbedingt teurer werden

Auch die Kunden könnten sogar sparen, sagt Telekom-Vertriebsbeauftragter Jan Helms. Denn nicht für jeden sei eine Freischaltung der schnelleren DSL-Verbindung kostenintensiver. „Das kommt auf die Verträge an, manche haben sogar noch alte Verträge, die teurer sind“, weiß Helms. „Viele zahlen dann genausoviel oder weniger“, glaubt Thomas Bartels, Breitbandbeauftragter für das Festnetz bei der Telekom.

„Jeder Kunde muss sich selber drum kümmern“, weist Helms darauf hin, dass die Freischaltung der neuen Leistung nur auf Antrag geschieht. Es könne dann höchstens noch vorkommen, dass der Router getauscht werden müsse. Alles andere liege in den Händen der Telekom.

In der Vorbereitung werden nun acht Kilometer Glasfaserkabel verlegt und rund ein Dutzend der Verteilerkästen modernisiert. „Das neue Netz wird so leistungsstark sein, dass Telefonieren, Surfen im Internet und Fernsehen gleichzeitig möglich sind“, heißt es in einer Pressemitteilung.

Da die Maßnahme den Vorwahlbereich 05725 betrifft, profitiert auch Riepen in der Nachbargemeinde Nenndorf. Etwa Ende des Jahres soll es möglich sein, sich auf die neuen Leistungen aufschalten zu lassen. bab

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

O’zapft is heißt es in der Stadthäger Festhalle wieder am Freitag und Sonnabend, 23. und 24. September. Dann dominieren die Farben Blau und Weiß in der Halle und fesche Frauen in farbenfrohen Dirndln tanzen auf den Tischen... mehr