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Verhaltenes Interesse

Lindhorst / Marktplatz-Bürgerbefragung Verhaltenes Interesse

Das Interesse an der Bürgerbefragung zur möglichen Umgestaltung des Lindhorster Marktplatzes ist fünf Tage vor ihrem Ende recht verhalten. Bis Dienstagabend haben nach Angaben erst 498 Personen ihre Stimme abgegeben, das sind rund 14 Prozent der Stimmberechtigten.

Lindhorst. Das teilte Verwaltungsmitarbeiterin Birgit Gerland auf Anfrage unserer Zeitung mit. Noch bis kommenden Dienstag, 16. Juli, 12.30 Uhr, haben die Lindhorster die Möglichkeit, darüber zu entscheiden, ob der Marktplatz nach einer der beiden zur Wahl stehenden Varianten umgebaut oder unverändert bleiben soll. Zwar ist das Votum der Bürger nicht rechtsverbindlich, jedoch haben die Fraktionen im Gemeinderat signalisiert, dass sie dem Willen der Bürger folgen wollen.
Unterdessen hat sich auch einer der Initiatoren des Bürgerbegehrens, das aktuell läuft und die Förderung eines möglichen Umbaus gefährdet (wir berichteten), Klaus Illmer, zu Wort gemeldet. „Es wäre wünschenswert, wenn sich die Damen und Herren Ratsmitglieder um die Sanierung von maroden und teilweise gefährlichen Kinderspielplätzen oder die katastrophalen Zustände unserer gemeindlichen Straßen kümmern würden. Aber nein, dafür ist ja kein Geld da.“
Illmer (parteilos) lehnt dabei nicht nur den Vorschlag der SPD, sondern auch den der CDU mit Verweis auf den nicht ausgeglichenen Haushalt ab. Die Lindhorster Politik, so Illmer, sei in den vergangenen Jahren verantwortungslos mit den Finanzen der Gemeinde umgegangen. Die aufgenommenen Kredite könnten lediglich durch weitere Kredite finanziert werden, so Illmer.
Er fordert die Ratsfraktionen auf, das Gespräch mit dem Betreiber des am Markt ansässigen Restaurants „Il Porto“ zu suchen, der ein großes Interesse an einem hübschen Außenbereich habe. Hier hätte die Gemeinde durch Verpachtung oder Verkauf eine zusätzliche Einnahmemöglichkeit.
Der „Verschwendungs- und Profilierungssucht einiger Ratsmitglieder“ müsse ein Ende gesetzt werden, so Illmer weiter, diese sollten sich erst einmal mit dem kommunalen Haushaltsrecht auseinandersetzen. Oberstes Ziel muss es nach Ansicht Illmers sein, einen ausgeglichenen Haushalt und damit Generationengerechtigkeit wiederherzustellen. Für Festivitäten gebe es den Platz am Kindergarten und den Gümmerschen Hof.
Die öffentliche Auszählung der Stimmen aus der Bürgerbefragung beginnt am Dienstag, 16. Juli, um 14 Uhr im Ratssaal. aw

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