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„Viele Kleinigkeiten“ kosten Zeit

Lindhorst / Bahnhofstraßensanierung „Viele Kleinigkeiten“ kosten Zeit

Rund 80 Zuhörer sind im Hof Gümmer ins Bild darüber gesetzt worden, was die Ausführenden bei der Bahnhofstraßensanierung ab Montag, 22. August, vorhaben. Unter anderem wird die Schöttlinger Straße auf den ersten 30 Metern gesperrt.

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Das Interesse an den Informationen zur bevorstehenden Straßensanierung ist groß. © gus

Lindhorst (gus). Diese Information erhielt ein Zuhörer auf die entsprechende Nachfrage. Allerdings sagte Ingenieur Gerhard Koch vom Planungsbüro Peter, es handle sich um eine Spanne von drei bis vier Wochen gleich zu Beginn. Anschließend werde die Schöttlinger Straße provisorisch gepflastert und wieder für den Verkehr freigegeben.

Der gesamte Bauabschnitt erstreckt sich von der Einmündung der Schöttlinger Straße bis zur Trogeinfahrt und umfasst eine Strecke von rund 250 Metern. Der Kreuzungsbereich der Schöttlinger Straße wird in diesen Abschnitt einbezogen, damit der Wasserabfluss während der gesamten Arbeiten gewährleistet ist, erklärte Samtgemeindebürgermeister Gerd Busche.

Markus Brockmann, Hamelner Geschäftsstellenleiter der Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, erklärte die Kürze des Bauabschnitts damit, dass eine Winterbaustelle vermieden werden soll, da manche Arbeiten bei Kälte nicht zu erledigen sind.

Gebaut werde unter halbseitiger Sperrung, was die Dauer verlängere, aber den teilweisen Zugang zu Häusern und Geschäften erleichtere. Bis zu den Sommerferien 2012 soll die gesamte Bahnhofstraße bis zur Lüdersfelder Straße erneuert sein.

Brockmann bat im Vorhinein um Geduld und prophezeite, alle Beteiligten werden zügig arbeiten. Doch es gebe „viele Kleinigkeiten“ zu berücksichtigen, weshalb eine rasante Abwicklung nicht realistisch sei. Dies sind die „Kleinigkeiten“: Stromleitungen, Frischwasserleitungen sowie Regen- und Schmutzwasserkanäle sind zu sanieren. Dazu kommen Hausanschlüsse. Die Häuser sollen über ein Provisorium Wasser erhalten.

Erst wenn diese Arbeiten erledigt sind, können sich die Arbeiter der Osterburger Straßen-, Tief- und Hochbau aus Wolfsburg ans Werk machen und den Verkehrsraum wieder herstellen. Nach Worten Kochs sind eine 7,50 Meter breite Fahrbahn inklusive zweier Gossen, ein mindestens zwei Meter breiter Gehweg mit rotem Pflaster und ein zwei Meter breiter Parkstreifen geplant. Der Unterbau werde für die zu erwartenden Belastungen verstärkt, die Grünflächen bleiben erhalten.

Informationen zur Dauer etwaiger Sperrungen von Einfahrten und anderen Unwägbarkeiten will die Landesbehörde, die die Regie führt, über die Presse verbreiten.

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