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Von herrlichen Weibern und dummen Männern

Lindhorst / Hof Gümmer Von herrlichen Weibern und dummen Männern

Mit „Frack und Mütze“ haben Radmira Grüne und Klaus Kohrs ihr Publikum im Hof Gümmer begeistert. Die beiden Künstler unterhielten die rund 40 Zuhörer stimmungsvoll mit „Dönjes und kleinen Songs von der Waterkant“.

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Radmira Grüne und Klaus Kohrs begeistern als „Duo Maritim“ ihr Publikum. © svb

Lindhorst (svb). Dass eine Fahrradgesellschaft von 35 Personen aufgrund des schlechten Wetters kurzfristig abgesagt hatte, ließen sich die beiden Profis während der Show nicht anmerken. Schwungvolle und teils bekannte Lieder wurden von einigen Zuschauern kurzerhand mitgesungen, wobei Kohrs humorvoll und textsicher seine Gäste in Reimform von Chanson zu Chanson geleitete.

Der gebürtige Hamburger gab teils einen „Schwank aus dem eigenen Leben“ und teils Klassiker aus Kabarett, Theater und Operette zum Besten. Grüne, die schon mit dem Moskauer Film- und Funkorchester auf Welttournee gegangen war, begleitete den Kabarettisten auf dem Klavier.

Nach dem Motto, dass man am besten über sich selbst lachen können sollte, ging Kohrs mit seinem eigenen Geschlecht humoristisch derb ins Gericht. Die klassischen Beschäftigungen der Männer wie jagen, kämpfen und Kinder zeugen hätten sich bis heute in einkaufen und kochen verwandelt. Versuche ein Mann beides, sei er verloren.
Wie dumm Männer sein können, zeigte das Lied über einen Herren, der sich ein „herrliches Weib“ wegen fadenscheiniger Gründe durch die Lappen gehen ließ. Auch der einfältige Triangel-Spieler reizte die Lachmuskeln des Publikums, sodass die Konzertankündigung mit einem „Feuerwerk Musikalischer Comedy“ nicht zu viel versprochen hatte.

Gebanntes Lauschen erzeugten hingegen die russischen Impressionen, die Grüne auf dem Akkordeon anstimmte. Fasziniert lauschten die Zuhörer den leisen und einfühlsamen bis hin zu aufbrausenden, stürmischen Klängen. Auch bei diesem musikalischen Ohrenschmaus, der laut Kohrs die „russische Seele“ verdeutliche, erzeugten einige Melodien einen Wiedererkennungseffekt.

Nach einer kurzen Pause und in neuer Verkleidung trat das Künstlerpaar als „Duo Maritim“ wieder ins Rampenlicht. Der zweite Konzertteil befasste sich überwiegend mit den filigranen Unterschieden zwischen dem männlichen und weiblichen Geschlecht.

Aus eigener Erfahrung weiß Kohrs, „dass Frauen auch zickig sein können“ und so verlieh er seiner grundlos verschmähten Liebe singend Ausdruck.

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