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Was tun bei Krämpfen und Knochenbrüchen?

Lindhorst Was tun bei Krämpfen und Knochenbrüchen?

Acht Stunden lang haben sich 13 Mitarbeiter der Alten- und Pflegeeinrichtung „Gümmerscher Hof“ von der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft im korrekten Einsatz von Erster Hilfe unterweisen lassen.

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Ehrenamtlich geschult: Friederike Bock (vorn links) unterrichtete Mitarbeitervom „Gümmerschen Hof“ ausführlich in Erster Hilfe.

Quelle: hga

Lindhorst (hga). Von der DLRG-Ortsgruppe Lauenau war Friederike Bock gekommen, um alte Kenntnisse aufzufrischen und neue zu vermitteln. „Wir machen das ehrenamtlich“, erklärte Bock.

Aktuell verfügt die Lauenauer Ortsgruppe über vier Ausbilder mit der nötigen Lizenz für solche Fortbildungsmaßnahmen. Organisiert wird das ganze in der Bundesarbeitsgemeinschaft für Erste Hilfe (BAGEH). Dort sind außer der DLRG alle Organisationen wie Deutsches Rotes Kreuz oder die Malteser vertreten, die solche Kurse anbieten.

„Es ist der große Grundkurs“, erläuterte Pflegedienstleiterin Sylvia Maaß. Man sei verpflichtet, dass Personal regelmäßig zu schulen. Erste-Hilfe-Kurse gibt es alle zwei Jahre. Zweimal pro Jahr, um auch alle Mitarbeiter zu erreichen. Das müsse so sein, da im Heim im Schichtdienst gearbeitet werde. „Aber auch Heimbewohner können an dem Kurs teilnehmen“, sagte Maaß.

Zusätzlich zu den bekannten Dingen wie das Absetzen eines Notrufes oder der stabilen Seitenlage kamen speziellere Dinge ausführlicher zur Sprache. Dazu gehörten Krampfanfälle oder Knochenbrüche, die in Alten- und Pflegeeinrichtungen schon mal vorkommen. Insbesondere diejenigen Mitarbeiter, welche im ambulanten Pflegedienst unterwegs seien, würden geschult, so die Pflegedienstleiterin.

Die Mitarbeiter müssen bei unerwarteten Vorfällen gerade im ambulanten Bereich entsprechend reagieren können. Das fängt mit dem korrekten Absetzen eines Notrufes an. Letztlich sind die Vorgaben für solche Fortbildungen streng gefasst, gerade was die Schulung in Betrieben angeht. „So fordert es die Berufsgenossenschaft, was aber auch nur vernünftig ist“, meinte Bock.

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