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Zertifikat für Behinderten-Sportgemeinschaft

Lindhorst Zertifikat für Behinderten-Sportgemeinschaft

Die Behinderten-Sportgemeinschaft Lindhorst hat sich über eine Qualitätsprüfung des Behinderten Sportverbandes Niedersachsen gefreut. Dieser attestierte den Lindhorster Sportlern volle Anerkennung gemäß den Vorgaben der Rahmenvereinbarung über den Rehabilitationssport.

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Petra Grünke (von links), Yeter Korkmaz, Silke Gast, Peter Klimke und Horst Wolff setzen sich aktiv für den Behinderten- und Rehabilitationssport ein. Dazu gehören auch spaßige Übungen wie beim Cornhole.

Quelle: bab

Lindhorst. Außerdem hat die Gemeinschaft seit kurzem mit Peter Klimke einen offiziellen Prüfer DSA (Deutsches Sportabzeichen) für Menschen mit Behinderung.

Zertifiziert für Rehabilitationssport sei die Behinderten-Sportgemeinschaft Lindhorst schon seit einigen Jahren, berichtet deren Vorsitzender Horst Wolff. Doch eine Überprüfung sei immer eine Herausforderung. Und diese haben die Lindhorster mit Bravour bestanden.

„Durch den Vereinsvertreter wurde ein bestens organisierter kleiner Verein vorgestellt“, heißt es in der Beurteilung. Die Kontrolleurin berichtete von einer „sehr gut vorbereiteten Übungsstunde durch einen motivierten Übungsleiter“. Der Leiter war bei der Überprüfung eine Leiterin und konnte von der Überprüfung nicht mehr rechtzeitig informiert werden, erzählt Wolff. Und dennoch sei die Leistung von Übungsleiterin Yeter Korkmaz einwandfrei gewesen. „Das kommt, weil unsere Übungsleiterinnen sich vor jeder Stunde entsprechend gut vorbereiten“, sagt Wolff, „das erwarte ich auch.“

Korkmaz ist eine von drei Übungsleiterinnen zu denen auch Silke Gast und Petra Grünke gehören. Korkmaz hatte die Behindertensportgemeinschaft selbst als Patientin kennengelernt. Dann ist sie dabei geblieben und hat sich sogar ausbilden lassen. „Das ist ja auch das Ziel“, sagt Wolff, „dass die Patienten Mitglied des Vereins werden, um ständig für ihre Gesundheit zu sorgen.“

Jetzt müsse die Kompetenz des Vereins auch von den verordnenden Ärzten registriert werden, meint Wolff. Reha-Sport wird vom Arzt verordnet und von den Krankenkassen gefördert und bezuschusst. In der Regel werden 50 Übungsstunden gewährt, wie Wolff berichtet. Deshalb ist die Rahmenvereinbarung über den Reha-Sport auch mit den Rehabilitationsträgern wie der Kassenärztlichen Bundesvereinigung getroffen worden.

Ein weitere Qualifikation kommt der Gemeinschaft jetzt auch zugute. Peter Klimke hat erfolgreich einen Lehrgang absolviert, um Behinderten das Sportabzeichen abzunehmen. So ist es möglich, dass jeder Mensch nach seinen individuellen Voraussetzungen gleichberechtigt das Sportabzeichen erwerben kann. Zurzeit können die Disziplinen jeden Montag von 18 bis 19 Uhr auf dem Sportplatz des TuS-Jahn absolviert werden.

Die Behinderten-Sportgemeinschaft Lindhorst hat rund 60 Mitglieder. Auch Schwimmen im Lindhorster Hallenbad gehört zu den Angeboten des Vereins. bab

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