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Auszeit für Kinder und Jugenliche

Spende Auszeit für Kinder und Jugenliche

Seit 33 Jahren bietet das Kinderheim in Lüdersfeld Kindern und Jugendlichen, bei denen es Schwierigkeiten in der Familie gibt, einen sicheren Rückzugsort und manchmal auch ein neues zu Hause.

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Natascha Ladenko (von links), Markus Gorny und Praktikant Maximilian Krähmer vom Kinderheim freuen sich mit den Kids über die Spende, die Stefanie Sonnekalb-Unruh und Sabine Bartels von der Dorfgemeinschaft Vornhagen mitbringen.

Quelle: kil

Lüdersfeld. 1982 wurde das Kinderheim in einem ehemaligen Bauernhaus aufgebaut. Es ist eine Einrichtung der Kinder- und Jugendhilfe in freier Trägerschaft eines Vereins. Finanziert wird es größtenteils vom Jugendamt. Eine zusätzliche Finanzspritze von 700 Euro hat das Kinderheim jetzt von der Dorfgemeinschaft aus Vornhagen bekommen, die jedes Mal den Erlös ihres Weihnachtsmarktes an Kinder- und Jugendeinrichtungen spendet. Weitere 300 Euro bekommt der Kindergarten Lüdersfeld.
Von der Spende plant Markus Gorny vom Kinderheim eine Sommerfreizeit mit den Jüngsten nach Frossee zu unternehmen. Das Heim bietet Platz für neun Kinder, die für eine kurze Auszeit, manchmal aber auch für mehrere Jahre in der Einrichtung bleiben. Wie Gorny erzählt, handele es sich um Kinder, die wegen Missbrauchs aus der Familie geholt werden, um sozial-emotional gestörte oder seelisch behinderte Kinder sowie Sprösslinge, die wegen vielfältiger Probleme zu Hause für einige Zeit in die Einrichtung gehen, um wieder zur Ruhe zu kommen.
Jedes Kind hat in Lüdersfeld sein eigenes Zimmer. Außerdem gibt es ein Wohnzimmer, eine Küche und einen Therapieraum, in der die Kinder analytische und seit einigen Monaten auch eine Kunsttherapie besuchen können. „Ziel ist es, dass die Kinder wieder in ihre Familien zurückkehren“, erklärt Gorny. Darum arbeite die Einrichtung auch mit Jugendamt und Eltern zusammen.
Manchmal komme es aber auch vor, dass die Kids mehrere Jahre im Heim leben und anschließend in die Jugendwohngruppe im Obergeschoss wechseln. Dort wohnen maximal fünf Teenager zwischen 14 und 18 Jahren, die, falls sie später nicht mehr zu ihren Eltern ziehen, auf das eigenständige Leben nach der Wohngruppe vorbereitet werden sollen.

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