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B 65-Ausbau: Lüdersfeld bleibt verschont

Umleitung soll nicht durch Gemeinde führen B 65-Ausbau: Lüdersfeld bleibt verschont

Die Gemeinde Lüdersfeld kann aufatmen: Die Vollsperrung, die während des B-65-Ausbaus zwischen Vornhagen und Kobbensen entstehen wird, hat nach aktuellem Stand nun doch keine großen Auswirkungen mehr auf die Kommune.

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Quelle: SN

Der Verkehr wird nämlich anders als zunächst gedacht nicht durch Lüdersfeld umgeleitet. Zuletzt hieß es, dass Autos aus Richtung Hannover kommend von Beckedorf aus über die K 31 nach Lindhorst und dort über die Bahnhofstraße nach Lüdersfeld geführt werden sollten. „Jetzt gibt es wieder einen neuen Plan“, berichtete Bürgermeister Wilfried Schröder (CDU) beim Bürgerforum in Lüdersfeld ein wenig schmunzelnd.

Der aktuelle Stand des „2+1“-Ausbaus der Bundesstraße wurde während einer Konferenz des Arbeitgeberverbandes der Unternehmen im mittleren Wesergebiet vorgestellt (u Seite 8). Schröder fasste die Neuerungen für die rund 60 anwesenden Gäste im Sport- und Kulturzentrum Lüdersfeld kurz zusammen. Im ersten Schritt werde der Radweg an der Kreisstraße 29, dann ein Verbindungsweg zwischen K 29 und alter B 65 in der Gemarkung Vornhagen gebaut, sodass diese Strecke als Umleitung dienen könne, wenn es schließlich zum Ausbau der Bundesstraße zwischen Kobbensen und Vornhagen kommt.
Wie die Landesbehörde für Straßenbau mitteilt, startet der Bau des etwa 200 Meter langen Radweges an der K 29 am 1. Juni. Dieser beginnt an der Einmündung zur B 65, führt Richtung Norden und endet an der Stelle, an der der neue Verbindungsweg zur alten B 65 anfangen wird.

Voraussichtlich ab Montag, 8. Juni, wird die Kreisstraße bis zur Landesstraße  449 in Lüdersfeld für etwa zwei bis drei Wochen gesperrt werden. Eine Umleitung wird ausgeschildert, heißt es von der Landesbehörde. Nach Angaben von Schröder hält sich die Einschränkung für die Lüdersfelder dabei in Grenzen. Seinen Informationen zufolge können Anlieger von der Landesstraße aus auch weiterhin problemlos ihre Grundstücke erreichen – bis zur Baustelle. Lediglich von der Bundesstraße aus ist die Einfahrt gesperrt. Autos aus dieser Richtung müssen entweder über Probsthagen oder über Beckedorf-Lindhorst nach Lüdersfeld gelangen. Die Auswirkungen seien überschaubar, glücklicherweise herrsche in diesem Zeitraum noch kein Ernteverkehr, meinte Schröder. Problematisch könnte es allerdings für den Schulbusverkehr werden. Dazu soll es in Kürze noch einen Plan geben.   kil

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