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„Beeriges“ Café boomt

Vornhagen / Obsthof „Beeriges“ Café boomt

Die Idee, erstmal in Vornhagen ein Blaubeer-Café einzurichten, hat sich für den dort ansässigen Obstbauern Wedeking voll ausgezahlt. Der Ansturm war überwältigend, wie Maria Wedeking kurz vor Schluss des Angebots resümierte.

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Der Andrang am Frühstücksbüfett in Vornhagen ist groß.

Quelle: gus

Vornhagen (gus). Gestern füllten sich die rund 50 Sitzplätze in der Hofkapelle bereits um kurz nach 10 Uhr, als das Café gerade erst eröffnet hatte. So ging es nach Worten Maria Wedekings beinahe an jedem Tag – abgesehen von einer Anlaufphase von wenigen Tagen. Die große Akzeptanz des Blaubeer-Cafés, das noch bis einschließlich Sonntag, 31. Juli, öffnet, erstaunte die Initiatoren.

Obwohl andere Höfe mit Blaubeerplantagen diese Form der Gastronomie regelmäßig während der Erntezeit anbieten. Im Landkreis Schaumburg gibt es aber nur die Blaubeerplantage in Vornhagen – also hatte es auch noch nie ein solches Café gegeben.

Die Idee, eines zu organisieren, kam Maria Wedeking nach deren Worten, weil sich zahlreiche Besucher gewünscht hatten, dass es eine Möglichkeit zum Kaffeetrinken auf dem Obsthof gibt. „Blaubeerenpflücken dauert länger als Erdbeerenpflücken, weil die Früchte kleiner sind“, erklärt Maria Wedeking.

Ein provisorischer Kaffeetisch am Verkaufsstand neben dem Feld gefiel den Besuchern aber nicht so richtig. Also wurden ab dem 1. Juli dieses Jahres Tische in der Hofkapelle eingedeckt und ein leckeres Büfett bestückt. Dort gibt es zum Frühstück zusätzlich zu Kaffee, Tee, Käse, Aufschnitt und Eiern jede Menge „Blaubeeriges“.

Blaubeerquark, Blaubeermarmelade und selbstverständlich frische Blaubeeren stehen auf dem Büfett-Tisch bereit. Mit Fruchtmuß angerührter Blaubeersenf gehört zum eher Ungewöhnlichen. Zur Mittagszeit bietet das Café zwei Gerichte an: Pfannkuchen und Camembert. Beides mit Blaubeermus, versteht sich. Nachmittags werden Blaubeer-Torte und zwei unterschiedliche Blechkuchen mit den Früchten serviert. Die Kuchen backt das Landcafé in Blyinghausen.

Besonders gut besucht ist das Café von 10 bis 12 Uhr zur Frühstückszeit und von 15 bis 16.30 Uhr zur Mittagszeit. Und das fast an jedem Tag. Lediglich freitags „brummt“ es seltsamerweise nicht so sehr. Gut angenommen wird auch die Kinderbetreuung auf dem Hof. Dabei binden die Jungen und Mädchen unter anderem Sträuße und pflücken Früchte.

Schon jetzt sind sich die Wedekings weitgehend sicher: Im kommenden Jahr wird es wieder ein Blaubeer-Café geben. Und möglicherweise öffnet im Herbst bereits ein Apfel-Café in Vornhagen.

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