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Ein Glied in der Kette

Gesellschaft für Integration Ein Glied in der Kette

Die Gesellschaft zur beruflichen Integration benachteiligter Mitbürger, Integra, hat wieder ihre Türen geöffnet und einen Adventsbasar angeboten. Geschäftsführerin Renate Boesler gewährte Interessierten dabei auch einen Einblick in die Arbeit der Gesellschaft, die sich um die berufliche Eingliederung von komplizierten Fällen kümmert.

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Beim Adventsbasar zeigt die Integra, was in ihren Werkstätten produziert wird. 

Quelle: BAB

Lüdersfeld. Physische, psychische Einschränkungen und andere Problemlagen können dazu führen, dass für bestimmte Menschen berufliche Rehabilitationsmaßnahmen notwendig werden. Diese werden von Arbeitsagentur, Jobcenter oder dem Rentenversicherungsträger vermittelt. Ziel ist, die Betroffenen für den ersten Arbeitsmarkt fit zu machen. Dafür will die Integra in Lüdersfeld sorgen.
„Das Bemühen um jeden Einzelnen“, stehe dabei im Mittelpunkt, meint Boesler, die in dieser Hinsicht die Zusammenarbeit mit den lokalen Arbeitsvermittlern von der Arbeitsagentur und dem Jobcenter lobt. „Wir sind nur ein Glied in der Kette“, sagt die Geschäftsführerin. Mindestens genauso wichtig wie die Kontakte zu den Behörden sei außerdem die Kooperation mit den regionalen Arbeitgebern. Nicht nur für spätere Anstellungsverhältnisse auch für Praktika müssen diese genügend Plätze zur Verfügung stellen und Bereitschaft zeigen, den Menschen eine Chance zu geben.

Werkstatt für handwerkliche Tätigkeiten

Auch bei der Integra selbst wird trainiert. Es gibt eine Werkstatt für handwerkliche Tätigkeiten mit Holz, Metall und Textilien, einen hauswirtschaftlichen sowie einen gärtnerischen Bereich sowie Schulungsmöglichkeiten am Computer. Auch Sozialkompetenz wird gefördert.
So wird auch der Basar, den die Integra jährlich ausrichtet, mit Produkten bestückt, die in Werkstätten und im Hauswirtschaftsbereich entstanden sind. Gleichzeitig nutzt die Einrichtung den Tag zu einem kleinen Rückblick. „Auch in diesem Jahr konnte wieder die Mehrheit der Teilnehmer unserer beruflichen Integrationsmaßnahmen eine berufliche Perspektive aufbauen“, fasst die Integra in ihrem Statement dazu zusammen. Im Idealfall sei dies ein Arbeits-, Ausbildungs-, oder Umschulungsplatz.
Die Integra habe rund 20 Mitarbeiter, berichtet Boesler. Die Mehrzahl, 15 Mitarbeiter, sind am Standort Lüdersfeld tätig, die anderen in Rinteln. Laut Boesler liegt die Vermittlungsquote unter den Teilnehmern der Einrichtung in den ersten Arbeitsmarkt bei 43 bis 48 Prozent. „Wir sind sehr zufrieden damit“, sagt die Geschäftsführerin.  bab

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