Menü
Schaumburger Nachrichten | Ihre Zeitung aus Schaumburg
Anmelden
Lüdersfeld Es hakt an der Finanzierung
Schaumburg Lindhorst Lüdersfeld Es hakt an der Finanzierung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
20:26 15.01.2017
Unter den Zuhörern befinden sich unter anderem Beckedorfs Bürgermeister Dieter Wall und sein Lindhorster Amtskollege Hans-Otto Blume. Quelle: ano
Anzeige
Lüdersfeld

Eigentlich sei die Verwirklichung der beiden Maßnahmen, für die die Gemeinde auch auf die Unterstützung der Landeskirche sowie des Kirchenkreises hofft, bereits für Januar geplant gewesen, sagt Pastor Falk Nisch. Doch erwiesen sich die hohen Kosten als ein Hindernis, so der Theologe. Im Raum steht bei dieser Lösung eine Summe im sechsstelligen Bereich. Aus diesem Grund prüfe man auch Alternativen, informiert Nisch: „Vielleicht greifen wir auf eine andere Variante zurück. Es gibt eventuell die Möglichkeit, mit Feuchtigkeitsgeräten zu arbeiten. Das wäre günstiger.“
Ansonsten sieht sich die Kirchengemeinde zum 500-jährigen Jubiläum der Reformation gut aufgestellt. Stolz sind ihre Verantwortlichen dabei vor allem auf das unentgeltliche Engagement. „Wir haben bei uns momentan 140 Ehrenamtliche. Das ist etwa jedes zehnte Mitglied der Gemeinde, eine sehr gute Quote.“
Ein tief greifender Einschnitt bahnt sich derweil bei der Godehardi-Stiftung an. Der langjährige Leiter Gunther Rust will künftig kürzertreten. Bei der Suche nach jüngeren Leuten ist Nisch bestrebt, Bedenken beiseite zu wischen: „Es ist keine Aufgabe, für die man unglaublich viel Zeit aufwenden muss.“
Bewährte Dinge des Vorjahres sollen fortgeführt werden, so der Tenor bei dem Neujahrsempfang in der Pfarrscheune. Dazu zählen die Ferienspaßaktion, die Beteiligung am Weltcafé sowie eine Neuauflage des 2016 erstmals absolvierten Weihnachtsmarktes. Im Luther-Jahr steht zudem eine Reihe von Ausflügen auf dem Plan. Zu den Höhepunkten gehört am 24. August eine Reise nach Wittenberg, das einen der zentralen Wirkungsorte des Reformators darstellt.
Vor dem Empfang hatte es in der benachbarten Kirche eine Aufführung von vier Grundschülerinnen gegeben. Nike, Mira, Hermine und Tanita warteten bei dieser Erzählung im Rahmen des Literaturgottesdienstes sehnsüchtig auf Schnee, analog zum Warten auf Jesus in der Adventszeit.

ano

Anzeige