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Feuerwehren im Qualm auf „Vermissten“-Suche

Lüdersfeld / Feuerwehrübung Feuerwehren im Qualm auf „Vermissten“-Suche

Die Feuerwehren Lüdersfeld, Lindhorst und Heuerßen sind am Montagabend zu einer realitätsnahen Alarmübung gerufen worden. Dies teilte die Feuerwehr Lüdersfeld am Dienstag mit.

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Die Feuerwehrleute aus Heuerßen, Lüdersfeld und Lindhorst dringen in das verqualmte Gebäude ein, das ein Lüdersfelder für die Alarmübung bereitgestellt hatte.

Quelle: Foto: Feuerwehr

Lüdersfeld (gus). Von einem Lüdersfelder Einwohner wurde demnach ein leer stehendes Einfamilienhaus, das in den nächsten Wochen abgerissen werden soll, für die Übung zur Verfügung gestellt. „Daher war es möglich, in dem Objekt eine reale Rauchentwicklung zu verursachen“, schreiben die Brandschützer.

Um 18.55 Uhr schrillte der Alarm, und die drei Feuerwehren eilten los. Unter schweren Atemschutz mussten sich zahlreiche Einsatzkräfte den Weg durch das stark verqualmte Gebäude bahnen. Es galt, darin vier vermissten Personen möglichst schnell zu retten. Selbstverständlich befanden sich nicht wirklich Menschen in dem Haus, die „Vermissten“ wurden mit Puppen dargestellt.

Um Zugang zum Gebäude zu bekommen, mussten die Feuerwehrleute die Eingangstür gewaltsam öffnen. Mit einem Hochdrucklüfter bliesen die „Retter“ den Qualm ein wenig beiseite, um nach den „Vermissten“ Ausschau zu halten. Außerdem kam die kürzlich angeschaffte Wärmebildkamera zum Einsatz.

Mit diesen Hilfsmitteln spürten die Brandschützer die „Vermissten“ rasch auf und brachten sie aus dem Gebäude. Im Anschluss galt es, das Feuer zu lokalisieren und abzulöschen.
Die Wasserversorgung wurde mit zwei Hydranten in der Umgebung sichergestellt. Um die Nachbargebäude in der eng bebauten Siedlung zu schützen, wurde eine Riegelstellung mit mehreren Strahlrohren aufgebaut. Nach etwa 45 Minuten hatten die drei Feuerwehren die Flammen zum Erlöschen gebracht.

Damit ist die Arbeit für die ehrenamtlichen Feuerwehrleute aber noch nicht getan. „In der nächsten Woche werden die Führungskräfte der einzelnen Ortsfeuerwehren die Übung entsprechend aufarbeiten“, heißt es in der Pressemitteilung.

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