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Hochwasserschutz fördern

Lüdersfeld / Gemeinderatswahl Hochwasserschutz fördern

Wilfried Schröder tritt bei der Kommunalwahl am 11. September an, um Lüdersfelder Bürgermeister zu bleiben. Die örtliche CDU hat den amtierenden Chef auf den ersten Listenplatz gesetzt. Zu den Zielen gehört die Verbesserung des Hochwasserschutzes.

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Norbert Wilkening, Dirk Hesterberg, Anke Müller, Jürgen Simon, Wilfried Schröder, Christian Schifkowski und Fabian Gunßer.

Quelle: pr

Lüdersfeld (gus). Schröder hat das Amt des Bürgermeisters seit etwa anderthalb Jahre inne, musste seinerzeit einspringen, weil Vorgänger Heinz Windheim gestorben war. Der Gemeinderat wählte den damaligen Stellvertreter ins Amt. Jetzt will Schröder per Bürger-Votum auf den Chefsessel beordert werden.

Parteipolitik ist in Lüdersfeld eher ein Fremdwort: Schröder ist der einzige Christdemokrat auf der Liste der CDU. Die übrigen sieben Kandidaten für die Sitze im Gemeinderat sind parteilos. Zusätzlich zu Schröder treten die aktuellen Ratsmitglieder Rita Röther, Christian Schifkowski, Dirk Hesterberg, Jürgen Simon und Norbert Wilkening erneut für ein Mandat an. Die Politik-Neulinge Anke Müller und Fabian Gunßer runden die Sache ab.

Schröder spricht von einem erfahrenen Team, dem die neuen Bewerber frischen Wind einhauchen. Diese sorgen zudem dafür, dass die acht Kandidaten ein breites Alterspektrum abdecken. Mit zwei Frauen ist auch das vermeintlich schwache Geschlecht gut vertreten. Im jetzigen Gemeinderat stellt die CDU sechs Mitglieder, die SPD derer drei. Hinzu kommen zwei Grüne.

An den inhaltlichen Schwerpunkten, die die Lüdersfelder CDU festlegt, lässt sich ablesen, dass die Politiker zwar keinen Stillstand in der Gemeindeentwicklung wollen. Veränderungen um jeden Preis soll es indes nicht geben. So lehnt Schröder die Ansiedlung von Gewerbebetrieben auf den verfügbaren Flächen für den Fall ab, dass die interessierten Firmen nicht dorthin passen und sich möglicherweise umweltschädlich auswirken würden.

Der Bürgermeister schiebt der Gewerbeansiedlung aber keinen grundsätzlichen Riegel vor. Leer stehende Gehöfte könnten beispielsweise - wie bereits geschehen - mit Betrieben gefüllt werden. Dies hätte gleich zwei Vorteile: Mehr Arbeitsplätze und gegebenenfalls Steuereinnahmen sowie weniger Leerstände.

Die Unterstützung örtlicher Vereine soll beibehalten und - falls nötig - intensiviert werden. Die Förderung ehrenamtlichen Engagements hält der Bürgermeister für entscheidend bei der Konservierung des funktionierenden Gemeindelebens. Zusammenlegungen von Gruppen oder Vereinen mit solchen außerhalb der Gemeinde sieht die CDU eher kritisch.

In Punkto Hochwasserschutz plant Schröder die Neugestaltung des Meierstiegs im Süden Lüdersfeld. Diese Veränderung könnte dem Dorf, das zuletzt Ende August 2010 heftig überschwemmt wurde, mehr Sicherheit vor den Fluten des bei anhaltendem Regen anschwellenden Ziegenbachs bringen.

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