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Mehr Geld für die Sportplatz-Straße

Hebesätze erhöht Mehr Geld für die Sportplatz-Straße

Die Gemeinde Lüdersfeld will in diesem Jahr die überfällige Sanierung der Straße Am Sportplatz angehen. Der einstimmig verabschiedete Haushaltsplan sieht für die Erneuerung der Straße 50.000 Euro vor – zusätzlich zu den bereits eingestellten 100.000 Euro aus dem vergangenen Haushaltsjahr.

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Schlagloch am Sportplatz: Der Rat plant zusätzliche 50000 Euro für die Straßensanierung ein.

Quelle: tro

LÜDERSFELD. Dafür soll sich die Maßnahme bis zur Brücke über den Ziegenbach erstrecken. Im diesjährigen Ergebnishaushalt der Gemeinde summieren sich die geplanten Erträge auf 1067900 Euro, die Aufwendungen auf 1.227.000 Euro. Der Finanzhaushalt sieht Einzahlungen in Höhe von 103.5000 sowie Auszahlungen in Höhe von 1.113.000 Euro vor. „Mit unserem Haushalt sind wir in der Samtgemeinde erste Sahne“, lobte SPD-Ratsherr Jörg Vogel den einstimmig beschlossenen Etat.

Defizit von rund 97.000 Euro

Dennoch bleibt am Ende, die Zinsen eingerechnet, ein Defizit von rund 97.000 Euro. Als Hauptgrund dafür nannte der Finanzausschuss-Vorsitzende Jürgen Simon (CDU) die Kosten für den örtlichen Kindergarten. Dieser koste jährlich etwa 270.000 Euro, das Gros davon für das Personal. Die Gebühren machten gerade einmal 16 Prozent davon aus, so der Ratsherr.

Aus diesem Grund beschloss der Rat einstimmig eine Anhebung der Gebühren zum 1. August. Eltern zahlen dann monatlich 15 Euro mehr – zum Beispiel für die Vormittagsbetreuung 120 anstatt 105 Euro. „Durch unsere Investition in Sanierung und Umbau des Kindergartens ist die Erhöhung gerechtfertigt“, sagte Anke Müller (CDU). Die Kosten für den Früh- und den Spätdienst werden ebenso wie die Geschwisterermäßigung beibehalten.

Erhöhung der Steuerhebesätze beschlossen

Um das Defizit weiter zu verringern, stimmte der Rat geschlossen für eine Erhöhung der Steuerhebesätze. „Wir müssen erhöhen, uns bleibt nichts anderes übrig“, betonte Vogel. Zum nächsten Jahr steigt die Grundsteuer A um 40 Punkte auf 360 Prozent, die Grundsteuer B um ebenfalls 40 auf 370 sowie die Gewerbesteuer um 30 auf 360 Prozent.

Simon hatte zuvor auf die Transferleistungen der Gemeinde an Samtgemeinde und Landkreis verwiesen. „Über 75 Prozent der Steuereinnahmen geben wir ab, da haben wir keinen Einfluss drauf“, sagte er. Rund 895000 Euro will Lüdersfeld dieses Jahr an Steuern einnehmen, davon bleiben der Gemeinde lediglich etwa 165.000 Euro.

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