Volltextsuche über das Angebot:

6 ° / 4 ° Regenschauer

Navigation:
Mehr Windkraft für Lüdersfeld

Lüdersfeld / Windkraft Mehr Windkraft für Lüdersfeld

Rund 80 Einwohner haben von Bürgermeister Wilfried Schröder beim Bürgerforum im Kultur- und Sportzentrum erfahren, dass in der Gemeinde neue Windkraftanlagen gebaut werden sollen. Es ist eine Änderung des Flächennutzungsplanes (F-Plan) nötig, um weitere Großanlagen zur Stromgewinnung zu errichten.

Voriger Artikel
Bei bis zu 500 Grad Celsius geschwitzt
Nächster Artikel
Drei Bands rocken Lüdersfeld

An dieser Stelle in der Feldmark könnten neue Windräder gebaut werden.

Quelle: Foto: hga

Lüdersfeld (gus). „Alle wollen den Ausstieg aus der Atomkraft“, eröffnete Schröder den Diskussionsteil der Versammlung. Es gebe mehrere Anfragen zur Errichtung von Windrädern und Windparks. Anträge zur Errichtung von Windrädern mit einer Höhe von 20 Meter, aufgestellt im eigenen Garten, lehne der Gemeinderat ab. Jetzt solle auf Samtgemeindeebene der F-Plan geändert werden, um Flächen für Großanlagen und Windparks zu finden. Ein von der Samtgemeinde zu beauftragender Planer solle die passenden Flächen bestimmen.

Als grobe Standorte benannte Schröder die Feldflächen zwischen Heß- und Ziegenbach in Richtung Sachsenhagen, die Fläche zwischen Bahnlinie und B 65 in Vornhagen sowie oberhalb der B 65 zwischen Postweg und Remeringhausen. Dazu käme möglicherweise die Schachtanlage Lüdersfeld.

Auf diese Ankündigungen gab es keinerlei Wortmeldungen aus der Versammlung. Schröder bestätigte auf Nachfrage dieser Zeitung, dass bereits zwei oder drei Firmen eigene Planungen vorantrieben, um bei Ausweisung der Standorte möglichst schnell präsent zu sein. „Die machen das auf eigene Regie, die wollen nämlich dann mit den Grundstückseigentümern Vorverträge machen“, sagte Schröder. Allerdings läge die endgültige Festlegung der Standorte in der Hand des von der Samtgemeinde zu beauftragenden Planers.
Die Zahl der möglichen Anlagen bezifferte Schröder für den Lüdersfelder Raum auf circa zehn Windräder. Nach Angaben Schröders wird es 18 bis 24 Monate dauern, ehe die Standorte feststehen.

Außerdem stellte Schröder die neuen Ratsmitglieder Anke Müller, Fabian Gunßer (beide CDU) und Agid Aslan (Grüne) vor. Auch der neue Samtgemeindebürgermeister, Andreas Günther, nutzte die Gelegenheit, sich den Bürgern vorzustellen.

Voriger Artikel
Nächster Artikel

Möchten Sie uns zu diesem Artikel Ihre Meinung sagen? Dann schicken Sie uns einen Leserbrief.

Leserbrief schreiben

Online suchen, Angebot finden, einkaufen gehen: Das steckt in Kurzform hinter „Kauf hier – lokal & digital“. Eine Auswahl aktueller und preislich besonders attraktiver Produkte finden Interessierte stets auf unserer Homepage... mehr

Eine gute Tradition findet regelmäßig ihre Fortsetzung – die „Aktion Weihnachtshilfe“. In der Vorweihnachtszeit rufen die Schaumburger Nachrichten unter dem Motto „Schaumburger helfen Schaumburgern“ jedes Jahr zu Spenden für bedürftige Menschen im Landkreis auf. mehr

Schaumburg