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Lüdersfeld „Spring Faith“ rockt auch im Regen
Schaumburg Lindhorst Lüdersfeld „Spring Faith“ rockt auch im Regen
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00:17 02.09.2014
Einmal in die Hocke – und auf Zeichen von Frontsänger Frido geht es wieder hoch hinaus beim „Spring Faith“. Quelle: mak
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Lüdersfeld (mak).

„Jetzt wollen wir, dass ihr so richtig abgeht, hüpft und springt“, animierte Frontsänger Frido von der Band „Warum Lila“ aus Minden das Publikum. Die Pop-Rock-Formation rief Anfang des Jahres zu einer Crowd-Funding-Aktion für ihr erstes Album auf. „Dank eurer Unterstützung haben wir nicht nur das gesetzte Ziel von 20000 Euro erreicht, wir sind sogar bei 25000 gelandet, dafür möchten wir euch nochmal sehr danken“, rief Bassist Eric. Zum Abschluss ihres Sets holten die vier Jungs ein paar Fans auf die Bühne, die zum letzten Lied von „Warum Lila“ auf der Bühne abfeierten. Das konnte der Frontmann nicht unkommentiert lassen: „Euch nehmen wir das nächste Mal mit!“

Pünktlich zur Umbaupause setzte erneut starker Regen ein, der blitzschnell den Platz vor der Bühne leerfegte. Schutz vor dem Regen gab es jedoch ausreichend, sodass die Jugendlichen die Pause trocken überbrücken konnten. „Es ist echt schade, dass das Wetter so schlecht ist“, bedauerte die 18-jährige Hanna aus Nienstädt. Sie ist zum ersten Mal beim „Spring Faith“ gewesen. „Ich hatte ein Werbeplakat dafür gesehen, fand es interessant und hab über den Schaumblog Karten bei einem Gewinnspiel gewonnen“, ergänzte Hanna. Begleitet wurde sie von Daniela (17) aus Obernkirchen, auch sie war das erste Mal dabei. „Ich kannte die Bands vom Namen her nicht, aber die Musik gefällt mir“, gab die Jugendliche zu. Für sie war es eine spontane Aktion, nach Lüdersfeld zu fahren – trotz des Regenwetters.

Nach „Warum Lila“ wurde mit der Band eine Gruppe junger Musiker angekündigt, die sich in diesem Jahr auf dem namenhaften „Hurricane“-Festival in Scheeßel die Bühne mit Musikern wie „Bosse“, „Kraftklub“ und „Tocotronic“ teilte. Dabei formierte sich die Band „Razz“ erst 2012 – eine beachtliche Leistung. Mit ihrer experimentellen Mischung aus alternativer Indie-Musik brachten sie vom ersten Lied an die Menge zum Toben. Ein Erfolg, der dem jungen Musiker Ole Hauk nicht vergönnt war: Er spielte direkt zu Beginn des Festivals, konnte jedoch, vermutlich aufgrund des schlechten Wetters, nicht viele Besucher vor der Bühne versammeln.

Bilder auf sn-online.de

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