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Stolperfallen beseitigt

Lüdersfeld Stolperfallen beseitigt

Die Gemeinde Lüdersfeld nutzt die Ferien des Kindergartens „De soiten Racker“, um die Räumlichkeiten zu renovieren. Es wird frisch gestrichen und einige kleinere Einbauten werden in diesem Zuge gleich vom Tischler erledigt. Im Außenbereich des Kindergartens hat sich Lüdersfeld die Bäume vorgenommen und vom Totholz befreit.

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Wie diese Brücke über den Ziegenbach könnte nach Vorstellung von Jürgen Simon und Wilfried Schröder auch die Brücke an der Kapelle saniert werden.  bab

Lüdersfeld. . Damit hat die Gemeinde das Investitionsprogramm für dieses Jahr erst einmal abgearbeitet. Die Sanierung der Schulstraße hinter dem Sportplatz ist in diesem Jahr ebenfalls abgeschlossen worden. Auf rund 500 Metern hat Lüdersfeld dort eine neue Deckschicht aufbringen lassen. Die Kosten dafür beziffert Bürgermeister Wilfried Schröder auf rund 20 000 Euro. „Da waren etliche Stolperfallen“, begründen Schröder und dessen Stellvertreter Jürgen Simon.

Lüdersfelds Fuß- und Radwege werden stark frequentiert, wie die Gemeindevertreter erklären. Durch die fehlenden Radwege an den Hauptstraßen und um abzukürzen, weichen Passanten und Radfahrer auf die Feldwege aus. „Da fahren auch viele Kinder lang“, sagt Schröder, der ebenfalls an die Senioren mit ihren Rollatoren denkt. Vor allem am Wochenende sei viel Betrieb. Über die Wege kann man direkt zum Gasthaus Dicker Heinrich gelangen, wo Radwanderer Rast einlegen.
Aufgewertet hat Lüdersfeld die recht malerische Route auch durch die Sanierung der Brücke, die nordöstlich des Fußballplatzes über den Ziegenbach führt. Rund 3000 Euro hat die Gemeinde dafür investiert und würde gerne auch noch die Brücke an der Kapelle erneuern. Jedoch will Schröder abwarten, welche Förderprogramme demnächst für so ein Projekt infrage kommen könnten.

Ein Vorhaben, dem Schröder und Simon Priorität für die Zukunft beimessen, ist die Sanierung der Straße Am Sportplatz. „Die ist im Seitenbereich sehr kaputt“, sagt Schröder. „Auch diese Straße wird viel von Fahrradfahrern benutzt“, fügt Simon hinzu.

Beide könnten sich vorstellen, die Fahrbahn im kommenden Jahr zu sanieren. Doch darüber könne der Rat erst nach dem Kassensturz bei den Haushaltsberatungen entscheiden. „Das ginge nur mit Kreditaufnahme“, räumt Schröder ein. Der Bürgermeister plant lieber zurückhaltend, denn auf 25 Jahre hat sich Lüdersfeld gebunden, um den Kredit für das vor zehn Jahren errichtete Dorfgemeinschaftshaus zu tilgen. Die Investition habe sich allerdings gelohnt. Regelmäßige Sportangebote und Familienfeiern sorgen für volles Haus.  bab

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