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Wilfried Schröder verabschiedet

Vize-Gemeindebrandmeister legt Amt nieder Wilfried Schröder verabschiedet

„Sie sitzen hoffentlich gut. Denn das, was Wilfried Schröder für die Feuerwehr geleistet hat, ist beeindruckend und kann einen glatt umhauen.“ Mit diesen Worten hat Lindhorsts Samtgemeindebürgermeister Andreas Günther die Verabschiedung des 60-jährigen Lüdersfelders aus dem Dienst des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters begonnen.

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Ein dickes Dankeschön: Andreas Günther (links) verabschiedet Wilfried Schröder offiziell aus dem Dienst des stellvertretenden Gemeindebrandmeisters. 

Quelle: kil

Lüdersfeld. 30 Jahre hat Schröder dieses Amt ausgefüllt – oder wie Günther umrechnete 946 728 000 Sekunden.

Rund 80 Feuerwehrmitglieder und Gäste hatten sich im Kultur-und Sportzentrum in Lüdersfeld versammelt, um dem Feuerwehr-Urgestein, wie Kreisbrandmeister Klaus-Peter Grote es schilderte, Danke zu sagen. Für seinen unermüdlichen Einsatz für die Feuerwehr. Drei Jahrzehnte in einem solchen Ehrenamt, das sei kreisweit unvergleichlich, sagt Grote und lobte Schröder auch für die Bemühungen, die dieser damals in den Aufbau der Jugend- und Kinderfeuer gesteckt habe. Zu einer Zeit, in der diese Nachwuchsarbeit im Landkreis noch umstritten gewesen sei.
Günther warf einen Blick auf das vielseitige Engagement des Lüdersfelders, das über den Posten auf Samtgemeindeebene weit hinausgeht: Schon 1974 ist er in die Feuerwehr eingetreten, in den Achtzigern war er Gruppenführer der Ortswehr, von 1984 bis 2003 Ortsbrandmeister in Lüdersfeld. Er war Mitglied im Feuerwehrausschuss und aktiv in der Kreisfeuerwehrbereitschaft. „Junge, Junge. Das ist so positiv heftig, dass einem die Worte fehlen“, meinte Günther.
Anerkennung und Dank gab es auch vom Gemeindebrandmeister Ralf Stöber, der nicht von einem Abschied reden wollte, da er hofft, dass Schröder der Feuerwehr noch einige Jahre mit „seinem Wissen und Erfahrungsschatz erhalten bleibt“. Schröder „wusste immer Rat“ und half auch schon mal mit dem Trecker aus. In den 42 Jahren seiner Feuerwehrlaufbahn habe er geschätzte 700 bis 800 Einsätze erlebt. Brände, Unwetter, Hochwasser und Unfälle, die nicht immer leicht zu bewältigen gewesen seien.
Schröder selbst war sichtlich gerührt von all den lobenden Worten. „Das hat mich sehr stolz gemacht“, sagte er.

kil

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